Sie sind mikroskopisch klein und können dennoch schwere Erkrankungen auslösen oder gar zum Tod führen: Legionellen besiedeln unser Trinkwasser. Kleine Kolonien gelten dabei als gesundheitlich unbedenklich. Vermehren sich die kleinen Bakterien jedoch, steigt die Gefahr, am Legionärsfieber zu erkranken.

Das Tückische: Eine Infektion mit Legionellen kann unspezifische Symptome wie Gliederschmerzen auslösen. Diese werden von Betroffenen und Medizinern häufig mit Erkältungen oder grippalen Infekten in Verbindung gebracht. Insbesondere für Risikogruppen wie Kinder, Schwangere, Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr oder Ältere kann sich dieser Umstand als Risiko erweisen.
Die gute Nachricht: Verbraucher können sich spielend leicht vor einem Legionellenbefall schützen. Die Firma Sanquell stellt zu diesem Zweck Wasserfiltersysteme her. Mit ihrer Hilfe gelingt es Verbrauchern, die Legionellen im Leitungswasser zu eliminieren.
Oliver Knoblauch und Arno Bublitz, die Geschäftsführer der Sanquell GmbH, unterstützen Privatpersonen wie Immobilieneigentümer oder Mieter sowie Betreiber öffentlicher Einrichtungen wie Schwimmbäder dabei, eine hohe Wasserqualität zu gewährleisten und gesundheitsgefährdende Stoffe effektiv aus dem Trinkwasser herauszufiltern.
Die Redaktion hat Oliver Knoblauch zum Interview getroffen!

Redaktion: Hallo, Herr Knoblauch! Herzlich willkommen in unserer Redaktion. Seit 2004 entwickeln und vertreiben Sie hochwertige Wasserfiltersysteme. Ihr Ziel besteht darin, leistungsfähige Filter für den Alltag zu produzieren, die bezahlbar sind.
Heute blicken Sie auf eine zwanzigjährige Firmengeschichte sowie Erfahrungen in der Digitalbranche und Führungskraft in renommierten Entertainment-Unternehmen zurück. Was fasziniert Sie bis heute an einem gesundheitsbewussten Umgang mit der Ressource “Wasser”?
Oliver Knoblauch: Vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview! Wir beobachten in der Tat, dass sich unsere Gesellschaft zunehmend für einen gesunden Lifestyle interessiert. Das belegt allein die Tatsache, dass unsere Filtersysteme mittlerweile europaweit Verwendung finden und die Nachfrage hoch ausfällt.
Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für die Gefahren, die mit einer Legionelleninfektion einhergehen. Denn diese kann beim Hausarzt selten nachgewiesen werden, sodass Erkrankte in vielen Fällen auf sich gestellt sind.
Betroffenen fällt es außerdem schwer, die Symptome zuzuordnen. Schließlich gelangen die Legionellen über die Inhalation kontaminierten Wasserdampfes in den menschlichen Organismus und lösen Symptome aus, die mit einer Grippe zu verwechseln sind.
Um eine Infektion mit Bakterien von vornherein zu vermeiden, empfehlen wir einen hochwertigen Legionellenfilter von Sanquell. Dieser kann mit wenigen Handgriffen und in Eigenregie sowohl in der Mietwohnung als auch in öffentlichen Einrichtungen installiert werden und schützt die Bewohner oder Besucher umfassend.
Redaktion: Auch das Robert-Koch-Institut verweist darauf, dass eine Legionelleninfektion schwer nachzuweisen ist, da die Symptome unspezifisch ausfallen und die Diagnostik fehlt. Nun könnte man meinen, schwache Erkältungssymptome im Rahmen einer Legionelleninfektion seien schnell überstanden. Insbesondere im Winter gilt ja ständig Erkältungsalarm. Wie unterscheidet sich eine Infektion durch Legionellen denn von einer herkömmlichen Erkältung und wie gefährlich sind Legionellen für unseren Körper?
Oliver Knoblauch: Legionellen sind Umweltkeime, die sich in unserem Grundwasser und in Oberflächengewässern vermehren. Eine natürliche Population besteht demnach in jedem Fall. In der Folge enthält auch unser Trinkwasser Legionellen.
Allerdings legt die Trinkwasserverordnung in Deutschland einen bestimmten Richtwert fest, der nicht überschritten werden darf. Stellen Wasserwerke eine Überschreitung dieses Wertes fest, sprechen die Gesundheitsbehörden ein Duschverbot aus.
Das Problem: Das Trinkwasser passiert Rohrsysteme, bevor es beim Verbraucher aus dem Wasserhahn oder dem Duschkopf austritt. Auf seinem Weg durch die Leitungen können sich die Konzentrationen der im Wasser enthaltenen Bestandteile verändern.
Wird eine Leitung selten genutzt, weil es sich zum Beispiel um ein Gäste-Badezimmer handelt oder die Bewohner der Wohnung sich kürzlich im Urlaub befanden, stagniert das Wasser in den Leitungen. Hier bieten sich optimale Wachstumsbedingungen für Legionellen, sodass die Gefahr besteht, dass sich die Legionellen vermehren.
Atmen wir den mit aeroben Bakterien kontaminierten Wasserdampf ein, wenn das Wasser beispielsweise in der Dusche oder während der zahnärztlichen Behandlung verdampft, treten die Aerosole über die Atemwege in den Körper ein. Sie besiedeln die menschlichen Zellen und wachsen.
Mögliche Folgen sind das Pontiac-Fieber und die Legionärskrankheit. Im Gegensatz zu einer harmlosen Erkältung kann eine Legionelleninfektion somit nicht nur zu Gliederschmerzen, Husten und Fieber führen, sondern schwere Lungenentzündungen auslösen. Gefährlich werden diese Beschwerden insbesondere für das Baby, das Kind, die Schwangere, den Immunschwachen und den Senioren.
Redaktion: Neben Wasserfiltersystemen stellen Sie Wassertests her. Wie oft sollte ein solcher Test angewendet werden?
Oliver Knoblauch: Um die Wasserqualität zu überprüfen, können Verbraucher einen Schnelltest nutzen. Dieser weist innerhalb weniger Minuten und ohne Laborauswertung nach, wie viele Legionelleneinheiten sich in dem Trinkwasser befinden. Die Basis des Tests bildet die Lateral-Flow-Immunochromatographic-Assay-Technologie, kurz FICA. Angewendet wird der Test in regelmäßigen Abständen.
Redaktion: Wir bedanken uns für das spannende Interview, Herr Knoblauch, und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute! Weitere Informationen sammeln Interessierte, indem sie hier weiterlesen.

