Am Samstagmorgen, dem 13. Juni 2026, ereignete sich auf der Bundesstraße 12 bei Marktl ein tragischer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Lkw kamen drei Personen, darunter ein Kleinkind, ums Leben. Die Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen aufgenommen.
Unfallhergang und Beteiligte
Gegen 05:11 Uhr geriet ein 46-jähriger Autofahrer aus München mit seinem VW auf die Gegenfahrbahn der B12. Hier kollidierte sein Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden ungarischen Sattelzug, gefahren von einem 50-jährigen ungarischen Staatsbürger. In dem Pkw befanden sich auch eine 44-jährige Frau und ein zweijähriges Kind, beide ebenfalls aus München. Alle Insassen des Pkws erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der Lkw-Fahrer trug leichte Verletzungen davon.
Schadensbilanz und Maßnahmen vor Ort
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Schaden am Pkw wird auf etwa 8.000 Euro, an der Sattelzugmaschine auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die B12 war bis zum Mittag komplett gesperrt. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Altötting, Marktl, Niedergottsau, Stammham und Burghausen sowie die Autobahnmeisterei kümmerten sich um die Unfallstelle. Rettungsdienste und Notärzte waren ebenfalls zahlreich vor Ort.
Ermittlungen zum Unfallgeschehen
Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein untersucht die Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn die genaue Ursache des Unfalls. Die Ermittlungen sollen Klarheit darüber verschaffen, warum das Fahrzeug des Münchner Fahrers auf die Gegenfahrbahn geraten ist.

