EHC Königsbrunn gewinnt Krimi in Schweinfurt und baut Serienführung aus

Der EHC Königsbrunn hat auch das zweite Finalspiel gegen die Mighty Dogs Schweinfurt für sich entschieden. In einer lange ausgeglichenen und intensiven Partie setzten sich die Brunnenstädter am Ende mit 4:3 durch. Der entscheidende Treffer fiel erst kurz vor Schluss – und bringt dem EHC nun eine 2:0-Führung in der Best-of-Seven-Serie.

Beide Teams starteten deutlich engagierter als noch im ersten Aufeinandertreffen. Schweinfurt agierte offensiv und setzte die Gäste früh unter Druck. Ein Überzahlspiel für Königsbrunn blieb zunächst ungenutzt, kurz darauf gingen die Gastgeber mit einem Schlagschuss von der blauen Linie mit 1:0 in Führung.

Die Brunnenstädter zeigten jedoch eine schnelle Antwort. Nach einem schnellen Gegenstoß legte Hugo Turcotte quer auf Johan Lorraine, dessen Schuss noch abgefälscht wurde und zum 1:1 im Netz landete. In einem sehenswerten ersten Drittel erspielten sich beide Mannschaften weitere Chancen, doch es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden.

Turbulentes Mitteldrittel

Der zweite Abschnitt begann mit viel Tempo. Nachdem Schweinfurt zunächst nur den Pfosten traf, brachte Hugo Turcotte die Gäste im Gegenzug mit 2:1 in Führung. Die Freude währte jedoch nur kurz: Kevin Heckenberger glich nur eine Minute später aus, ehe Tomas Cermak die Mighty Dogs sogar mit 3:2 nach vorne brachte.

Königsbrunn schlug erneut zurück – und das in Unterzahl. Nach einem Scheibengewinn startete Johan Lorraine einen Alleingang und verwandelte eiskalt zum 3:3. Auch danach blieb die Partie offen, beide Teams hatten weitere Möglichkeiten, doch bis zur zweiten Pause fiel kein weiterer Treffer.

Sternheimer entscheidet die Partie spät

Im Schlussdrittel drängte zunächst Schweinfurt auf die Führung. Ein Penalty und eine doppelte Überzahl blieben jedoch ungenutzt, auch weil Königsbrunns Defensive und Torhüter Stefan Vajs standhielten.

Erst in der Schlussphase fand der EHC wieder besser ins Spiel – mit dem entscheidenden Moment in der 57. Minute. Nach einem Scheibenverlust der Gastgeber schnappte sich Marco Sternheimer den Puck und traf frei vor dem Tor zum 4:3 für Königsbrunn.

Schweinfurt versuchte in den letzten Minuten noch einmal alles und nahm sogar den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Der Ausgleich gelang jedoch nicht mehr.

Königsbrunn mit Vorteilen in der Serie

Mit dem Auswärtssieg bauen die Pinguine ihre Führung in der Finalserie auf 2:0 aus. Die Mighty Dogs haben jedoch gezeigt, dass sie ein gefährlicher Gegner bleiben.

Bereits am Dienstag geht die Serie weiter: Um 20 Uhr steigt in der Pharmpur EISARENA Spiel drei. Mit einem weiteren Erfolg könnten sich die Brunnenstädter einen wichtigen Vorteil im Kampf um den Titel sichern.

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