Exhibitionistischer Serientäter in Erlangen: Polizei sucht Zeugen für Vorfälle im Stadtgebiet

Im südlichen Stadtgebiet von Erlangen treibt seit mehreren Monaten ein bisher unbekannter Exhibitionist sein Unwesen. Die Kriminalpolizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung, um den Fall aufklären zu können.

Serien von Exhibitionistischen Vorfällen im Süden Erlangens

In den Straßen Kurt-Schumacher-Straße, Staudtstraße, Luise-Kiesselbach-Straße und Erwin-Rommel-Straße gab es mehr als zehn gemeldete Fälle von exhibitionistischen Handlungen. Zuletzt berichtete die Polizei über einen Vorfall am Freitag, den 24. April 2026, in den frühen Morgenstunden. Die Tat ereignete sich gegen 00:47 Uhr in der Erwin-Rommel-Straße. Besonders die Umgebung der Wendeschleife Erwin-Rommel-Straße/Gleiwitzer Straße und die Haltestelle „Sebaldussiedlung“ wurden Ziel des Täters, der auch Busfahrer und Sicherheitspersonal belästigte.

Zu bestimmten Zeiten besonders aktiv

Die Vorfälle häufen sich laut Ermittlungen vor allem zwischen Donnerstag und Sonntag, in der Zeit von 22:00 Uhr bis 02:30 Uhr. Auffällig ist, dass der Täter oftmals mit einem Gravel-Bike unterwegs war.

Beschreibung des Täters

Der Exhibitionist wird als männlich und im Alter von etwa 25 bis 35 Jahren beschrieben. Er ist schätzungsweise 185 bis 190 cm groß, mit einer schlanken bis athletischen Figur. Der Täter trug bei seinen Taten eine Maske oder eine Mund-Nasen-Bedeckung sowie eine Kappe. Seine Kleidung variierte von sportlicher bis zu Boxershorts oder fehlender Bekleidung im Unterkörperbereich. Merkmale wie schwarze Turnschuhe mit weißen Sohlen wurden mehrfach beobachtet.

Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen intensiviert und appelliert an mögliche Zeugen, die den Täter identifizieren können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.

Erstellt durch: Michael Sebald / mc

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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