GdW für einkommensabhängige Beteiligung von Mietern an Sanierungen

Der Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) spricht sich dafür aus, die Beteiligung von Mietern an Mieterhöhungen aufgrund von Sanierungsmaßnahmen künftig nach Einkommen zu staffeln.

Gerüstbau für Wärmedämmung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

“Künftig muss das Einkommen eine stärkere Rolle spielen und nicht mehr die Kaltmiete”, sagte Verbandspräsident Axel Gedaschko der “Bild” (Samstagausgabe). “Ziel muss eine Staffelung sein: Mieter mit höheren Einkommen sollten stärker an Modernisierungskosten beteiligt werden als Mieter mit niedrigen Einkommen.”

Konkret geht es um die Kostenbeteiligung beim Wechsel auf eine klimafreundliche und effizientere Heizungsanlage sowie energetische Sanierungsmaßnahmen. Diese können die Vermieter zu gleichen Teilen auf die Mieter umlegen.

Gedaschko forderte die schwarz-rote Koalition auf, sie müsse “schnell handeln”. Es sei “doch nicht gerecht, dass zum Beispiel für eine alleinerziehende Krankenschwester mit 4,50 Euro Kaltmiete die Miete nach einer Sanierung genau steigt wie für das Doppelverdiener-Ehepaar im gleichen Haus”, sagte Gedaschko.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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