Hessens Ministerpräsident greift Nehmerländer im Finanzausgleich an

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) kritisiert die Ausgaben von Nehmerländern im Länderfinanzausgleich.

Boris Rhein (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

„Es kann nicht sein, dass wir uns verschulden, während andere Länder beitragsfreie Kitas, Baumpflanzaktionen oder immer neue Zusatzprogramme finanzieren“, sagte Rhein der FAZ. Rhein spielt damit unter anderem auf gebührenfreie Kitas in Rheinland-Pfalz und Berlin an.

„Solidarität“ dürfe die Geberländer nicht „überfordern“, sagte Rhein. „Wenn Hessen als starkes Land Schulden aufnehmen muss, um andere Länder mit fast vier Milliarden Euro pro Jahr im Länderfinanzausgleich zu unterstützen, stimmt etwas sehr grundlegend nicht mehr.“ Hessen nimmt dieses Jahr 1,7 Milliarden Euro Schulden auf und zahlt vier Milliarden in den Finanzausgleich.

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Funkensprühen aus Kamin löst Feuerwehreinsatz in Augsburg-Oberhausen aus

Augsburg-Oberhausen – Ein vermeintlicher Dachstuhlbrand hat am Samstagabend (15....

Augsburg: Schwerer Verkehrsunfall auf der B17 – Fahrer in Spezialklinik geflogen 

Kurz nach Mitternacht kam es am 12. März 2026...

Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf

US-Präsident Donald Trump hat einen schweren US-Luftangriff auf die...

Achtjährige bei Unfall an Ampelkreuzung in Gersthofen verletzt

Gersthofen – Bei einem Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Gersthofen-Mitte...