Italienischer Häftling (57) bei Grenzkontrolle an der A93 nahe Kiefersfelden festgenommen

Alfred Ingerl
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An der Inntalautobahn (A93) bei Kiefersfelden hat die Bundespolizei am Sonntag einen flüchtigen Häftling festgenommen. Bei der Kontrolle eines in Polen zugelassenen Busses konnten die Beamten die Identität eines 57-jährigen Italieners feststellen, der seinen Hafturlaub Anfang September eigenmächtig verlängert hatte und seitdem nicht in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg zurückgekehrt war.

Keine Ausweisdokumente – Identität über andere Papiere geklärt

Bei der Überprüfung der Papiere eines Fahrgasts konnte der Mann sich nicht ausweisen und gab an, sein Pass sei gestohlen worden. Mitgeführte Dokumente reichten den Beamten jedoch aus, um seine Personalien zu ermitteln. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Gesuchte wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden war und sich in der Zwischenzeit offenbar in Deutschland und Italien aufgehalten hatte.

Widerstandlose Festnahme und Unterbringung in Justizvollzugsanstalt

Nach Feststellung der Identität ließ sich der 57-Jährige widerstandslos festnehmen. Die Bundespolizei brachte ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau; voraussichtlich wird er noch bis April 2027 seine Strafe verbüßen müssen.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.