Kommission empfiehlt Anhebung des Rundfunkbeitrags

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs von ARD und ZDF empfiehlt nach Informationen der dts Nachrichtenagentur, den Rundfunkbeitrag anzuheben.

Mikrophone der Öffentlich-Rechtlichen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Beginnend ab dem Stichtag 1. Januar 2027 laute die neue Beitragsempfehlung für die Periode 2025 bis 2028 18,64 Euro pro Monat, heißt es in dem 25. Bericht der Kommission, der am Freitag veröffentlicht wird. Das ist weniger als die im 24. Bericht empfohlenen 18,94 Euro, aber dennoch mehr als der derzeitige Beitrag von 18,36 Euro.

Nach dem unveränderten Beitrag von 18,36 Euro pro Monat in den Jahren 2025 und 2026 bedeute die Empfehlung jetzt einen einmaligen Anstieg um 28 Cent pro Monat für die verbleibende „Restperiode“ 2027 und 2028, heißt es in dem Bericht. Durchgesetzte Verbesserungen bei den Erträgen und der Anstieg der Eigenmittel würden damit in vollem Umfang in Form einer Reduzierung gegenüber der Beitragsempfehlung des 24. Berichts, die bereits ab dem 1. Januar 2025 hätte wirksam werden sollen, umgesetzt.

Im 24. Bericht vom Februar 2024 hatte die KEF eine Anhebung auf 18,94 Euro ab 2025 vorgeschlagen. Da nicht alle 16 Länder zustimmten, blieb es aber bei der bisherigen Höhe.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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