Krankenstand in der Region Augsburg – Aichach-Friedberg unter bayerischem Durchschnitt

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Presse Augsburg
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Die Beschäftigten in Augsburg und der Region haben sich im vergangenen Jahr unterschiedlich häufig krankgemeldet. Das geht aus der aktuellen Arbeitsunfähigkeitsstatistik der Betriebskrankenkassen (BKK) für das Jahr 2025 hervor. Während die Stadt Augsburg leicht über dem bayerischen Durchschnitt liegt, bewegen sich der Landkreis Augsburg und insbesondere der Landkreis Aichach-Friedberg darunter.

Im bayerischen Durchschnitt entfielen auf jedes erwerbstätige BKK-Mitglied 19,2 Krankheitstage. In der Stadt Augsburg lag dieser Wert mit 21,31 Tagen deutlich höher. Auch die Zahl der Krankheitsfälle fiel mit durchschnittlich 1,94 pro Beschäftigtem vergleichsweise hoch aus.

Im Landkreis Augsburg wurden im Schnitt 20,54 Krankheitstage registriert. Damit liegt der Landkreis ebenfalls über dem Landesdurchschnitt, allerdings unter dem Wert der Stadt Augsburg.

Aichach-Friedberg schneidet besser ab

Deutlich günstiger fällt die Bilanz im Landkreis Aichach-Friedberg aus. Dort waren BKK-versicherte Beschäftigte durchschnittlich 18,17 Kalendertage arbeitsunfähig. Der Krankenstand von 4,98 Prozent gehört zu den niedrigeren Werten in Schwaben und liegt klar unter dem bayerischen Durchschnitt.

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Region Augsburg im Mittelfeld

Innerhalb Bayerns belegt die Region Augsburg mit durchschnittlich 19,8 Krankheitstagen einen Platz im Mittelfeld. Deutlich höhere Fehlzeiten verzeichnen die fränkischen Regierungsbezirke. Oberfranken führt die Statistik mit durchschnittlich 22,5 Krankheitstagen an, gefolgt von Unterfranken mit 22,3 Tagen. Am niedrigsten ist der Krankenstand weiterhin in Oberbayern mit durchschnittlich 17 Krankheitstagen.

Auch innerhalb Schwabens zeigen sich erhebliche Unterschiede. Während Dillingen an der Donau mit 22,25 Krankheitstagen den höchsten Wert der Region aufweist, verzeichnet der Landkreis Lindau mit 16,2 Tagen den niedrigsten Krankenstand.

Muskel- und Atemwegserkrankungen dominieren

Die Auswertung zeigt zudem, dass vier Diagnosegruppen den Großteil der Arbeitsunfähigkeit ausmachen. Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems verursachen mit 22 Prozent die meisten Fehltage. Es folgen Erkrankungen der Atemwege (19 Prozent), psychische Erkrankungen (17 Prozent) sowie Verletzungen und Vergiftungen (11 Prozent). Zusammen entfallen damit rund zwei Drittel aller Krankheitstage auf diese vier Ursachen.

Besonders psychische Erkrankungen spielen eine immer größere Rolle. Zwar werden sie vergleichsweise selten diagnostiziert, führen mit durchschnittlich 38 Krankheitstagen je Fall jedoch zu den längsten Ausfallzeiten.

Bayern bleibt unter dem Bundesdurchschnitt

Insgesamt ist der Krankenstand in Bayern im Jahr 2025 leicht gesunken. Mit durchschnittlich 19,2 Krankheitstagen je Beschäftigtem liegt der Freistaat weiterhin deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 22,1 Tagen. Nach Baden-Württemberg weist Bayern damit bundesweit den zweitniedrigsten Krankenstand unter den ausgewerteten BKK-Versicherten auf.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.