Am Montagmorgen (20. April) wurde ein Reisender am Bahnhof Donauwörth Opfer eines Angriffs. Ein polizeibekannter Mann versuchte, ihn mit einer Zigarette zu verletzen und beleidigte ihn rassistisch. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Vorfall bei der Fahrscheinkontrolle
Der Vorfall begann, als ein 55-jähriger Deutscher bei einer Fahrscheinkontrolle kein Ticket vorwies und den Bahnmitarbeiter mit Gesten bedrohte. Aus diesem Grund wurde er am Bahnhof Donauwörth des Zuges verwiesen.
Angriff am Bahnsteig
Am Bahnsteig attackierte der Mann unvermittelt einen vorbeigehenden 44-jährigen Reisenden. Er trat ihm gegen das Schienbein und versuchte, ihm eine glühende Zigarettenkippe ins Auge zu drücken. Zudem beleidigte er das Opfer rassistisch. Durch das Eingreifen eines weiteren Reisenden konnten möglicherweise schwerere Verletzungen verhindert werden.
Polizeiliche Maßnahmen
Der Zugbegleiter informierte die Bundespolizei, die ein gestohlenes Smartphone beim 55-Jährigen sicherstellte. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der Mann nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten entlassen. Er ist bereits wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte und eines sexuellen Übergriffs bekannt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.




