Am 12. März 2026 ist es in einer Asylunterkunft in Lindau zu einer schweren Auseinandersetzung gekommen, die zu einem Großeinsatz der Polizei führte. Ein 35-jähriger afghanischer Staatsangehöriger erlitt schwere Verletzungen, der 33-jährige mutmaßliche Täter aus der Türkei wurde von der Polizei festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Untersuchungshaft nach Angriff
Am 13. März 2026 wurde der türkische Verdächtige dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Details zur Tat
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen drang der Beschuldigte am Mittag des 12. März in die Wohnung des Opfers ein und attackierte den Schlafenden mit einem Messer. Das Opfer floh zunächst in den Außenbereich der Unterkunft, brach jedoch aufgrund seiner Verletzungen zusammen. Der Beschuldigte griff daraufhin erneut mit Tötungsabsicht an.
Opfer schwer verletzt
Der schwer verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen und notoperiert. Der mutmaßliche Täter konnte durch die herbeigerufene Polizei vor Ort gefasst werden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.
Die Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizeistation Lindau unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kempten.




