Nach zwei Auswärtssiegen in Folge möchte der FC Augsburg zu Hause nachlegen. Der kriselnde 1. FC Heidenheim kommt zum kleinen Schwabenderby.
Nachdem man gute zehn Monate auf fremdem Platz ohne Sieg geblieben war, konnte der FC Augsburg nun innerhalb einer Woche gleich zweimal die vollen drei Punkte einfahren. Nachdem man sich defensiv gefestigt hatte, zeigte man sich auch in der Offensive hocheffizient. Die wenigen Chancen wurden eiskalt genutzt. Die Erfolge hatten einiges zu einem größeren Selbstbewusstsein beim FCA beigetragen. Dieses Momentum möchte man nützen und am heutigen Samstag im kleinen Schwabenderby nachlegen.
Augsburg braucht eine Wiedergutmachung
Gegen den kriselnden 1. FC Heidenheim rechnet man sich durchaus etwas aus. Der FCH feiert in dieser Saison zwar europäische Nächte und konnte sich für die K.O.-Phase der Conference League qualifizieren, in der Bundesliga läuft punktetechnisch aber nicht viel zusammen. Das Team von der Ostalb rangiert derzeit auf dem Relegationsrang 16, zuletzt gab es gegen den direkten Konkurrenten FC St. Pauli ein 0:2 im eigenen Stadion. Nach der Winterpause wurden vier Zähler aus drei Partien geholt. Trotz zahlreicher talentierter Spieler im Kader und oft guten Auftritten kassiert die Mannschaft von Frank Schmidt zu viele Gegentreffer und zeigt sich gleichzeitig vor dem gegnerischen Tor als zu schwach. Das Torverhältnis darf durchaus als schwach bezeichnet werden. In der Tabelle trennen die Zirbelnusskicker und die Heidenheimer bereits acht Punkte. Augsburg sollte aber gewarnt sein: Im Hinspiel kassierte man derbe und durchaus verdiente 0:4-Pleite. Nun hofft man auf Wiedergutmachung.
FC Augsburg zuletzt defensiv stabil
Es wird gegen die Blau-Roten wieder auf die sogenannten Basics ankommen. Einsatzfreude, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke wird auch Heidenheim in die Wagschale werfen. Die Fans dürfen sich auf eine intensive Partie freuen.
Zur defensiven Stabilität beim FCA hatte zuletzt Neuzugang Cedric Zesiger beigetragen, er fehlt gelbgesperrt. Kapitän Gouweleeuw ist aber trotz einer Handoperation wieder an Bord.
Die voraussichtliche Aufstellung



