OBERPFALZ. Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für diese Gefahren zu schärfen, beteiligt sich das Polizeipräsidium Oberpfalz mit fast 200 Einsatzkräften am Mittwoch, 15. April 2026, am bayernweiten 24-Stunden-Blitzmarathon.
Bayernweiter Blitzmarathon: Kontrollen rund um die Uhr
Die Aktion beginnt am Mittwoch, 15. April 2026, um 6 Uhr und endet am Donnerstag, 16. April 2026, um 6 Uhr. In diesem Zeitraum führt die Polizei verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch, wobei der Schwerpunkt auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften liegt. Auch innerorts werden Straßen überwacht, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Im Jahr 2025 waren in Bayern 26,4 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Auch in der Oberpfalz bleibt dies eine zentrale Unfallursache, mit 705 registrierten Unfällen im letzten Jahr, die auf Geschwindigkeit zurückgeführt werden können. Dabei kamen 19 Menschen ums Leben, und 424 Personen wurden verletzt.
Gefährliche Landstraßen: Hauptfokus der Kontrollen
Besonders schwerwiegend sind Unfälle auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften, wo ein Großteil der Verkehrstoten zu beklagen ist. „Fast bei jedem dritten tödlich verletzten Verkehrsteilnehmer ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich. Runter vom Gas – für mehr Sicherheit auf unseren Straßen“, erklärt Polizeivizepräsident Robert Fuchs.
Langfristiges Ziel: Weniger Unfälle durch Sensibilisierung
Die Geschwindigkeitsüberwachung bleibt daher ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Es geht nicht primär um die Ahndung möglichst vieler Verstöße, sondern darum, Verkehrsteilnehmer für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und so langfristig die Zahl schwerer Unfälle zu reduzieren. Die bayernweiten Messstellen können im Internet unter www.innenministerium.bayern.de eingesehen werden.




