In der Hinrunde hatte der FC Augsburg in Kiel eine derbe Niederlage einstecken müssen. Die Pleite an der Ostsee war die Initialzündung für eine erfolgreiche Rückrunde. Heute treffen die beiden Mannschaften unter veränderten Vorzeichen in Schwaben wieder aufeinander. Die Partie verspricht spannend zu werden, da der FC Augsburg unter Druck steht, die positiven Entwicklungen der Rückrunde auch in diesem Duell zu bestätigen. Der Sieg ist immens wichtig, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren und das Selbstvertrauen weiter zu stärken. Die Fans erwarten ein überzeugendes Spiel, um die bittere Erinnerung an die Hinrunde endgültig hinter sich zu lassen.
Wenn der FC Augsburg am Sonntagnachmittag (15:30 Uhr) gegen Holstein Kiel sein Heimspiel bestreiten wird, muss zuvor ein Blick in den Rückspiegel geworfen werden. Die Hinrundenpartie im hohen Norden darf getrost als Wendepunkt dieser Saison bezeichnet werden. Mit 1:5 war der FCA an der Ostsee baden gegangen. Nicht wenige derer, die die Augsburger nun als klaren Kandidaten für Europa sahen, ahnten die Schwaben zu diesem Zeitpunkt schon Spiele in Hannover und Fürth zu bestreiten. Doch die Wege in der Tabelle trennten sich seitdem. „Manchmal muss man diese Tiefpunkte erreichen, um jeden Stein zu drehen und um zu schauen, was man ändern muss“, weiß auch FCA-Cheftreiner Jess Thorup.
Pleite als Initialzündung
In Augsburg hat man diesen Tiefpunkt als Initialzündung genützt. Während Aufsteiger Kiel als Vorletzter in Augsburg um seine letzte Chance spielt, hat der FC Augsburg eine starke Rückrunde (Platz 3 in der Rückrundentabelle) hingelegt. Auch wenn der Traum von Europa wohl nur noch theoretisch existiert, ist die Mannschaft von Jess Thorup hat noch Ziele vor sich. „Natürlich will jeder die Revanche haben“, stellt der dänische Übungsleiter klar, dass es kein Selbstläufer für sein klar favorisiertes Team wird, weiß aber auch er: „Kiel kämpft ums Überleben“ Der FC Augsburg wartet immer wieder gerne auf die Begegnung mit seinen Lieblingsgegner des FC Augsburg. Die vergangenen Aufeinandertreffen haben oft für spannende Spiele gesorgt, und die Fans hoffen auf einen weiteren Sieg, um die positiven Erinnerungen aufleben zu lassen. Dieser Enthusiasmus könnte der Mannschaft zusätzlichen Schub geben, während sie sich auf das entscheidende Duell vorbereitet.
Schwere Zeiten für engagierte Kieler
Auch wenn es für den KSV Holstein nach seiner ersten Spielzeit wohl wieder einen Stock tiefer gehen wird, haben die Störche nicht enttäuscht. In jeder Partie haben sie versucht, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu holen. Was an Talent fehlt, wollen die Kieler durch Einsatz und Laufbereitschaft ausgleichen. Sechs Siege aus bisher 31 absolvierten Partien sind aber wohl letztlich zu wenig für den Klassenverbleib. Ungefährlich sind sie aber deshalb noch lange nicht. Vor der guten Augsburger Defensive steht Arbeit. Holstein nützt gerade auswärts seine wenigen Torchancen aus. Mit 22 Treffern auf fremdem Platz hält man in dieser Kategorie sogar mit Teams wie Dortmund oder Frankfurt mit.
Mehr Effizienz gefragt
Augsburg weiß aber auch, dass man dieses Spiel gewinnen kann. Wenn die Defensive um Torhüter Finn Dahmen (Anm. der Redaktion: Vertrag wurde automatisch verlängert) steht und man zudem sich vor dem Kieler Gehäuse effizienter als zuletzt zeigt, sollte zählbares drin sein. Mergim Berisha wird dazu nichts beitragen können. Der Angreifer war im Winter auf Leihbasis aus Hoffenheim zurückgeholt worden, fehlte lange verletzt und steht nun wieder nicht zur Verfügung. Im letzten Spiel hatte sich der Nationalspieler erneut eine Muskelverletzung zugezogen und steht nicht zur Verfügung.
Die voraussichtliche Aufstellung






