Sexuelle Belästigung in Regionalzug: Bundespolizei sucht Zeugen für Vorfall bei Rosenheim

Die Bundespolizei ermittelt derzeit zu einem Fall sexueller Belästigung, der am Samstag, den 25. April, um circa 0:30 Uhr in einem Regionalzug zwischen München und Rosenheim stattgefunden haben soll. Eine junge Frau wurde laut Zeugenaussagen auf Höhe Grafing von einem unbekannten jungen Mann bedrängt und anschließend unsittlich im Brustbereich berührt.

Polizei sucht Zeugen: Täter von Begleitern angefeuert

Ein Vorfall, der von einer Zeugin der Polizei gemeldet wurde, offenbart, dass mehrere offenbar alkoholisierte Personen den mutmaßlich jugendlichen Täter während seiner Tat sogar lautstark angefeuert haben. Diese sollen alle in Tracht gekleidet gewesen sein. Eine detaillierte Personenbeschreibung liegt jedoch bisher nicht vor. Es wird vermutet, dass die Gruppe auf der Rückreise vom Münchner Frühlingsfest war.

Ergebnislose Fahndung durch die Bundespolizei

Die Bundespolizei initiierte Fahndungsmaßnahmen in den Bahnhöfen Rosenheim, Bad Endorf und Prien, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Verdächtige und seine Begleiter den Zug dort verlassen haben. Diese Suche blieb jedoch ohne Erfolg.

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim bittet um Mithilfe und nimmt Hinweise zur Aufklärung des Vorfalls oder zum Verdächtigen unter der Telefonnummer 08031 / 80 26 21 02 entgegen.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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