KAUFBEUREN. In der vergangenen Woche trafen sich Polizeivizepräsident Michael Haber und Oberbürgermeister Stefan Bosse zu ihrem jährlichen Sicherheitsgespräch, um die Sicherheitslage in Kaufbeuren zu erörtern.
Anstieg der Straftaten in Kaufbeuren
Die Stadt Kaufbeuren verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Straftaten um 4,4 Prozent. Dennoch bleibt die Kriminalitätsbelastung relativ gering im Vergleich zu anderen kreisfreien Städten in Bayern. Werden ausländerrechtliche Verstöße ausgeschlossen, sind die Straftaten um 83 Fälle gestiegen. Die Kriminalitätshäufigkeitszahl, die die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner angibt, liegt für die Stadt Kaufbeuren bei 4.267.
Sichere Stadt trotz steigender Fallzahlen
Polizeivizepräsident Michael Haber erklärte: „Die aktuellen Fallzahlen zeigen zwar einen Anstieg, doch im Zehnjahres‑Vergleich ist ein rückläufiger Trend an Straftaten erkennbar – ein klares Zeichen dafür, dass Sie hier in einer sicheren Stadt leben.“ Oberbürgermeister Bosse betonte die Sicherheit der Stadt: „Auch wenn es einen leichten Anstieg der Straftaten bei uns gibt, zeigen die Gesamtzahlen doch, dass die Kriminalitätsbelastung vergleichsweise gering ist. Das ist ein wichtiges Signal für die Lebensqualität in unserer Stadt. Der enge und vertrauensvolle Austausch zwischen Stadtverwaltung und der Polizei ist nach wie vor ein zentraler Baustein in Bezug auf die Sicherheit der Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger. Ich danke allen Beteiligten ausdrücklich für die engagierte Zusammenarbeit. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass Kaufbeuren zu den sichersten Städten seiner Größenordnung gehört.“ Vertreter der Stadtverwaltung, Polizeiinspektion und Kriminalpolizeistation nahmen ebenfalls an den Gesprächen teil.
Rückgang bei Verkehrsunfällen
Erfreulicherweise sank die Zahl der Verkehrsunfälle in Kaufbeuren um knapp sechs Prozent auf 1.108. Bei diesen Unfällen gab es zwei Todesopfer und 212 Verletzte zu beklagen. Während des Treffens wurden auch die Herausforderungen besprochen, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung und dem bevorstehenden Umzug in die neue Polizeiinspektion in der Moosmangstraße ergeben.
Beide Behördenleiter dankten für den intensiven Austausch und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.



