Tausende beim „Schanzenfest“ in Emskirchen: Polizei verhindert Eindringen nach Altschauerberg

Alfred Ingerl
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Großaufgebot der Polizei verhindert Zugang zum Gemeindeteil Altschauerberg

Am Samstagnachmittag versammelten sich in Emskirchen zahlreiche Menschen, die trotz einer erlassenen Allgemeinverfügung versuchten, den Gemeindeteil Altschauerberg aufzusuchen. Nach Angaben der Polizei zogen viele der Teilnehmenden von einem Supermarkt ausgehend zu Fuß in Richtung Altschauerberg; an dessen Ortsrand sammelten sich zeitweise bis zu 3.500 Personen.

Polizeieinsatz mit Reiter- und Hundestaffel sowie Unterstützungskräften

Weil bereits im Vorfeld über verschiedene Social-Media-Kanäle bekannt geworden war, dass es wiederholt zu einem sogenannten „Schanzenfest“ kommen könnte, hatte der Markt Emskirchen die bestehende Allgemeinverfügung erneuert. Diese untersagte unter anderem das Zusammentreffen von mehr als acht Personen. Unter Leitung der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch waren zahlreiche Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, des USK Mittelfranken sowie Reiter- und Hundestaffel vor Ort, um ein Vordringen überwiegend junger, männlicher Personen in den Gemeindeteil zu verhindern.

Im Verlauf des Einsatzes kam es nach Polizeiangaben zu Beleidigungen, Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen auf Einsatzkräfte. Teilnehmende warfen demnach Böller gegen Polizeipferde und griffen diese auch körperlich an. In diesem Zusammenhang nahmen Beamte Personen fest bzw. in Gewahrsam; in Einzelfällen setzten sie unmittelbaren Zwang ein. In angrenzenden Waldstücken zündeten Unbekannte mehrfach Böller, was angesichts der hohen Temperaturen und der Trockenheit ein erhöhtes Gefahrenpotenzial darstellte.

Die Polizei beschreibt die Grundstimmung während des Einsatzes als “mehrheitlich sehr aggressiv”. Gegen 16:15 Uhr verließen die meisten Anwesenden den Ort, wobei der überwiegende Teil in Richtung Emskirchen abströmte. Die örtlich zuständige Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch prüft nun die Einleitung von Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren gegen Beteiligte.

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Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.