Am Donnerstag, 19.03.2026, wurde eine über 90-jährige Münchnerin Opfer eines organisierten Callcenterbetrugs, der als sogenannter Schockanruf durch falsche Ärzte begann und mit einem Raub endete. Die Täter gaukelten ihr vor, dass ihr Sohn wegen einer Krebserkrankung eine kostspielige Behandlung benötige und forderten einen sechsstelligen Betrag.
Abholung endet in Gewalt
Die über 90-Jährige erhielt die Anweisung, Bargeld und Schmuck an einen angeblichen Krankenhausmitarbeiter an ihrer Wohnadresse zu übergeben. Als sie den Mann mit den Wertgegenständen konfrontierte, kam ihr sein Auftreten jedoch verdächtig vor. Noch bevor sie sich zurückziehen konnte, riss der Mann ihr die Wertsachen gewaltsam aus der Hand und flüchtete in Richtung Menzinger Straße.
Die ältere Dame alarmierte umgehend die Polizei, woraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Trotz intensiver Suche konnte der Täter bisher nicht gefasst werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugen gesucht
Der Räuber wird als etwa 170 cm groß, von normaler Statur, ungefähr 40 Jahre alt mit kurzen, bräunlichen Haaren und mehreren Zahnlücken beschrieben. Zeugen, die im Bereich Klarweinstraße, Heerstraße, Petergörglstraße und Menzinger Straße Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, unter Tel. 089 2910-0 in Verbindung zu setzen.





