Am Samstagnachmittag des 22. März geriet eine Zugfahrt von München nach Nürnberg für eine 52-jährige Ungarin zur unerwarteten Wende. Bei einer Kontrolle im ICE 586 stellte der Zugbegleiter fest, dass die Frau ohne gültigen Fahrschein reiste. Da sie keinen Ausweis dabei hatte, wurde die Bundespolizei zur Unterstützung gerufen.
Entdeckung durch Routineüberprüfung
Nach der Verbringung zur Dienststelle der Bundespolizei am Nürnberger Hauptbahnhof ergab eine routinemäßige Überprüfung der Personalien der 52-Jährigen eine überraschende Entdeckung. Ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover lag vor. Die Frau wurde in einem früheren Diebstahlsfall verurteilt und hatte ihre Geldstrafe nicht beglichen.
Haftstrafe durch Nichtzahlung
Die Konsequenzen der Nichtzahlung waren gravierend: Ihr standen noch zwölf Tage einer ursprünglich 30-tägigen Haftstrafe bevor. Die Möglichkeit, die Strafe durch eine Zahlung von knapp 2.000 Euro abzuwenden, konnte sie nicht wahrnehmen. Folglich wurde die Ungarin am selben Tag in ein Gefängnis in Nürnberg eingeliefert.





