64 Fahndungstreffer: Bundespolizei nimmt Gesuchte fest

Alfred Ingerl
4 Minuten Lesezeit

Bei Kontrollen auf der A8, der A94 sowie an Bahnhöfen und Grenzübergängen verzeichnete die Bundespolizei im Raum Freilassing vom 16. bis 18. Oktober 2026 insgesamt 64 Fahndungstreffer. Mehrere gesuchte Personen wurden festgenommen, andere nach Österreich zurückgewiesen oder konnten ihre Reise nach Zahlungen fortsetzen.

Festnahmen auf Autobahnen und an Bahnhöfen

Bei einer Kontrolle auf der A8 überprüften Bundespolizisten am Freitag einen 23-jährigen Rumänen. Das Amtsgericht Gera suchte nach ihm, weil er als Angeschuldigter wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung unentschuldigt einer Hauptverhandlung ferngeblieben war. Die Einsatzkräfte nahmen ihn fest und führten ihn einem Richter vor, der die Haft bestätigte.

An der Anschlussstelle Neuötting auf der A94 kontrollierten Beamte des Bundespolizeireviers Mühldorf am Freitagmorgen einen Reisebus. Eine 37-jährige Ungarin durfte ihre Reise nicht fortsetzen. Wegen Erschleichens von Leistungen musste sie einschließlich Verfahrenskosten mehr als 3.500 Euro zahlen. Zusätzlich war sie rechtskräftig vom Amtsgericht München wegen Diebstahls zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Die Frau wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ebenfalls am Freitag kontrollierten Einsatzkräfte auf der A8 einen 37-jährigen Rumänen. Gegen ihn lag wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein Strafbefehl des Amtsgerichts Hof vor. Die noch offene Geldstrafe von 2.400 Euro zahlte er vor Ort und durfte anschließend weiterreisen.

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Am Samstag wurde bei Neuötting auf der A94 ein 43-jähriger Bulgare kontrolliert. Seine zehnmonatige Bewährungsstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz war widerrufen worden. Die Bundespolizisten nahmen ihn fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

Bei einer Kontrolle auf der A8 stellten Bundespolizisten am Sonntag einen 41-jährigen Kosovaren mit drei Fahndungstreffern fest. Die Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main suchte ihn wegen Erschleichens von Leistungen. Die Landeshauptstadt München fahndete wegen Entziehung der Fahrerlaubnis nach ihm; den von ihm vorgelegten Führerschein zogen die Beamten ein. Außerdem lag wegen Unterschlagung ein Strafbefehl des Amtsgerichts Lichtenfels vor. Eine Geldstrafe von 8.000 Euro konnte der Mann nicht zahlen, deshalb wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am Bahnhof Traunstein nahmen Einsatzkräfte am Sonntagabend einen 19-jährigen Türken fest. Gegen ihn war noch eine Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten zu vollstrecken. Er hatte die Aufforderung, die Strafe bis Anfang September 2026 in einer Justizvollzugsanstalt anzutreten, nicht befolgt.

Zurückweisungen an der Grenze

Bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing stellten die Beamten einen 30-jährigen Albaner in einem grenzüberschreitenden Einreisezug fest. Die Staatsanwaltschaft München I suchte ihn wegen Diebstahls mit einer Aufenthaltsermittlung. Zudem bestand gegen ihn ein weiterhin gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot der Stadt München. Er steht daher im Verdacht, versucht zu haben, unerlaubt nach Deutschland einzureisen, und wurde nach Österreich zurückgewiesen.

In der Nacht zum Sonntag kontrollierten Bundespolizisten an der Saalbrücke einen 42-jährigen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth suchte ihn wegen Diebstahls mit Waffen. Dabei wurde ihm ein Strafbefehl ausgehändigt, wonach er innerhalb von zwei Wochen eine Geldstrafe von 4.500 Euro zahlen muss. Wegen eines von der Stadt Erlangen verfügten Einreise- und Aufenthaltsverbots durfte er dennoch nicht weiterreisen. Auch er wurde wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nach Österreich zurückgewiesen.

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Neben den Fahndungstreffern registrierte die Bundespolizeiinspektion Freilassing diverse Verstöße gegen das Waffen-, Betäubungsmittel- und Konsumcannabisgesetz sowie migrationsrelevante Feststellungen, darunter unerlaubte Einreisen.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.