Augsburg – In einem Betrugsfall, der sich zwischen Donnerstag, dem 22. Januar 2026, und Freitag, dem 23. Januar 2026, ereignete, verlor eine 43-jährige Frau einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag. Der Täter, dessen Identität bisher unbekannt ist, ging dabei äußerst raffiniert vor.
Falsche E-Mail und Telefonanruf als Masche
Die betroffene Frau erhielt zunächst eine betrügerische E-Mail, die sie aufforderte, ihre Online-Banking-Daten preiszugeben. Am folgenden Tag kontaktierte der Unbekannte die Frau telefonisch und forderte sie auf, verschiedene Transaktionsnummern zu bestätigen. Der Anrufer behauptete, damit unberechtigte Abbuchungen rückgängig machen zu wollen. Tatsächlich führten diese Bestätigungen jedoch zu sofortigen Überweisungen.
Polizei nimmt Ermittlungen auf
Insgesamt entstand durch die kriminelle Aktion ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet und warnt die Bevölkerung: „Geben Sie auf keinen Fall private Daten, z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus. Überprüfen Sie Angaben persönlich durch telefonische Nachfrage bei Ihrer Bank und melden Sie den Vorfall der Polizei.“

