Bericht: EU und Großbritannien wollen bis Sommer neue Handelsdeals

Die Europäische Union (EU) und Großbritannien planen, ihre Beziehungen zügig neu zu verhandeln. Beide Seiten haben vereinbart, noch vor der parlamentarischen Sommerpause in Großbritannien im Juli einen Gipfel mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem britischen Premier Keir Starmer abzuhalten, berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf mehrere „Eingeweihte“.

Fahnen von EU und Großbritannien (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bis dahin sollen die Verhandlungsteams konkrete Ergebnisse zu den Deals vorlegen. Im Fokus stehen neue Abkommen zum Emissionshandel (ETS), zum Strommarkt, zu Lebensmittel- und Agrarstandards (SPS) sowie zur Rüstungskooperation. Der Zeitrahmen sei „ehrgeizig, aber machbar“, heißt es aus EU-Kreisen.

Die Wiederannäherung hatten Brüssel und London auf einem Gipfel im Mai vergangenen Jahres vereinbart. Zudem steht in diesem Jahr die Überprüfung des Brexit-Vertrags von 2021 an, die ein Zeitfenster eröffnet, um strittige Punkte nachzujustieren.

Um den Druck auf ihre Verhandlungsteams zu erhöhen, haben EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und der britische Europaminister Nick Thomas-Symonds vereinbart, sich bis zum geplanten Gipfel alle zwei Wochen abwechselnd in London und Brüssel zu treffen. Das nächste Treffen ist für Montag in Brüssel angesetzt.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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