Bundespolizei fasst europaweit gesuchten Ungarn auf A93 bei Kiefersfelden

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Die Bundespolizei hat am Donnerstag, den 28. Mai, auf der A93 bei Kiefersfelden einen per Haftbefehl gesuchten Ungarn gefasst. Der 31-jährige Fahrzeugführer wurde sowohl von der Rosenheimer Staatsanwaltschaft als auch von den ungarischen Behörden gesucht.

Kooperation mit internationalen Behörden

Bei einer Kontrolle an der Autobahn-Rastanlage Inntal-Ost stellten die Beamten fest, dass der Mann europaweit zur Fahndung ausgeschrieben war. Der zu zahlende Betrag, resultierend aus einem Beschluss des Amtsgerichts Rosenheim wegen Urkundenfälschung, belief sich auf 5.100 Euro, andernfalls hätte dem Mann eine Haftstrafe von 255 Tagen gedroht. Auch die ungarischen Behörden suchten den Mann wegen verschiedener Betrugs- und Fälschungsdelikte.

Festnahme und Konsequenzen

Nach Zahlung seiner Justizschulden konnte der Ungar seine Strafe in Höhe eines vierstelligen Betrages begleichen. Daraufhin wurde er am Freitagmorgen dem Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Auf Beschluss eines Richters brachten die Bundespolizisten ihn in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim, wo er seine Auslieferung nach Ungarn abwarten muss.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.