Freilassing – Beamte der Bundespolizeiinspektion Freilassing haben bei Grenzkontrollen am gestrigen 20. April mehrere Personen festgenommen, die per Haftbefehl gesucht wurden.
50-jähriger Georgier verhaftet
Am Montagmorgen verhaftete die Bundespolizei einen 50-jährigen Georgier an der Kontrollstelle auf der A8. Die Staatsanwaltschaft Tübingen hatte den Mann wegen eines Haftbefehls gesucht, da er eine Geldstrafe von 1.800 Euro wegen Diebstahls mit Waffen, verhängt durch das Amtsgericht Reutlingen, nicht bezahlen konnte. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um eine Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten.
Strafbefehle bei Grenzkontrollen
Am Schloßberg in Marzoll wurde ein 39-jähriger Kroate von der Bundespolizei angehalten. Gegen ihn lag ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Das Amtsgericht Laufen hatte eine Geldstrafe über 2.000 Euro verhängt. Nachdem er die Strafe bezahlt hatte, konnte er seine Reise auf einem E-Scooter fortsetzen.
Ähnlich verlief eine Grenzkontrolle am frühen Abend auf der A8, wo die Polizei einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I gegen einen 35-jährigen Beifahrer eines Pkw feststellte. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte das Amtsgericht München eine Geldstrafe von 2.000 Euro festgesetzt, die der Grieche vor Ort beglich, um einer Ersatzfreiheitsstrafe zu entgehen.
Weitere Festnahme in Freilassing
Bereits kurz nach Mitternacht gelang den Beamten der erste Fahndungstreffer: Ein 46-jähriger Spanier wurde am Bahnhof Freilassing verhaftet, da er eine Geldstrafe von 780 Euro wegen Diebstahls, gefordert von der Staatsanwaltschaft Freiburg, nicht zahlen konnte. Der Spanier wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.




