Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden

In der Champions League hat sich Eintracht Frankfurt am Mittwochabend bei Qarabag in Baku blamiert und wird nicht mehr Weiterkommen. In einem turbulenten Spiel unterlag die SGE den Aserbaidschanern trotz zwischenzeitlicher Führung mit 2:3 – das entscheidende Tor fiel tief in der Nachspielzeit.

Kaua Santos (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Partie begann aus Frankfurter Sicht denkbar ungünstig. Qarabag setzte die Gäste früh unter Druck und nutzte gleich eine der ersten Aktionen: Nach einer Hereingabe und einem Abpraller im Strafraum reagierte Camilo Durán in der 4. Minute am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die frühe Führung verlieh den Hausherren spürbaren Schwung, doch Frankfurt zeigte eine schnelle Reaktion. Nur sechs Minuten später nahm Can Uzun einen zweiten Ball an der Strafraumkante auf und traf mit einem platzierten Abschluss ins linke untere Eck zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge entwickelte sich eine intensive erste Halbzeit, in der Qarabag insgesamt mehr Ballbesitz hatte und immer wieder gefährlich nach vorne kam. Besonders über die linke Seite sorgten die Gastgeber für Unruhe, während Eintracht kompakt verteidigte und auf Umschaltmomente lauerte. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten rar, sodass es mit dem 1:1 in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die Hausherren das Geschehen. Frankfurt tat sich schwer, offensive Akzente zu setzen, während Qarabag geduldig nach Lücken suchte. Die entscheidende Phase begann in der Schlussviertelstunde: Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied Schiedsrichter Sandro Schärer in der 76. Minute auf Elfmeter für die SGE. Fares Chaibi übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1-Führung für die Hessen.

Der Jubel währte jedoch nur kurz. Bereits zwei Minuten später kam Qarabag zurück: Nach einem schnellen Vorstoß über die linke Seite legte Cəfərquliyev präzise nach innen, wo erneut Camilo Durán eingelaufen war und aus kurzer Distanz zum 2:2 traf. In der offenen Schlussphase drängten beide Teams auf den Sieg, da ein Remis keinem wirklich half.

Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Qarabag in der vierten Minute der Nachspielzeit eiskalt zu. Matheus Silva setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in den Strafraum. Dort startete Bəhlul Mustafazadə in eine Lücke und schoss die Gastgeber mit dem 3:2 ins Glück. Kurz darauf war Schluss.

Für Eintracht Frankfurt ist die Niederlage ein schwerer Schlag, da die Hessen für ihre Restchance auf das Weiterkommen zwingend einen Sieg benötigt hätten. Qarabag hingegen darf nach dem späten Triumph weiter von den Playoffs träumen.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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