Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.670 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die Aktien von Rheinmetall stürzten dabei um mehr als 16 Prozent ab.
“Als wenn die heute Abend anstehenden Quartalszahlen von Micron Technology nicht bereits genug Nervosität erzeugten, belasten die Nachrichten rund um das Indexschwergewicht Rheinmetall zusätzlich die Stimmung an der Frankfurter Börse”, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. “Der Rüstungskonzern muss einen herben Rückschlag bei der Flottenbestellung des Bundes hinnehmen und kommt dadurch unter Verkaufsdruck.” In der derzeitigen Marktverfassung wollten die Anleger keine unnötigen Risiken eingehen und drückten teilweise zu überhastet auf den Verkaufsknopf.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1340 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8818 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 75,73 US-Dollar; das waren 135 Cent oder 1,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

