Deutsche Bahn verschenkt “BahnCard 25” an Jugendliche

DTS Nachrichtenagentur
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Die Deutsche Bahn startet eine Rabatt-Offensive für junge Fahrgäste. Das Unternehmen verschenkt die “Jugend-Bahncard 25” für ein ganzes Jahr an alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland, wie Bahnchefin Evelyn Palla in der “Bild am Sonntag” ankündigte. Das Unternehmen öffne damit seine Zugtüren für potenziell 15 Millionen Jugendliche.

Familienabteil bei der Deutschen Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Bahncard-Aktion startet Mitte Juni und läuft bis Ende September. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis einschließlich 18 Jahren – unabhängig von der Nationalität. Die Karte, die regulär 7,90 Euro kostet, wird für zwölf Monate kostenlos zur Verfügung gestellt. Palla sagte der “Bild am Sonntag”: “Millionen Jugendliche sollen mit der Gratis-Jugend-Bahncard-25 in einen schönen Sommer starten.” Kinder unter sechs Jahren reisten ohnehin umsonst.

Mit der geschenkten Karte erhalten die jungen Fahrgäste ab Aktivierung 25 Prozent Nachlass auf alle Super-Spar-, Spar- und Flexpreise der ersten und zweiten Klasse im ICE sowie im IC/EC. Buchung und Nutzung erfolgen rein digital über bahn.de oder die App “DB Navigator” mittels eines eigenen Kundenkontos. Die Karte läuft nach einem Jahr automatisch ab, eine Kündigung ist nicht erforderlich. Für alleinreisende Kinder von sechs bis 14 Jahren reduziert die Karte den ohnehin halbierten Fahrpreis um weitere 25 Prozent; in Begleitung von Eltern oder Großeltern reisen sie im Fernverkehr weiterhin generell komplett kostenlos.

Gleichzeitig steuert der Staatskonzern nach einem Verlust von 2,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr finanziell um und könnte in diesem Jahr eine schwarze Null erreichen. Palla sagte der “Bild am Sonntag”: “Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah. Unser internes Verschlankungsprogramm mobilisiert auch die Zahlen Richtung steigender Wirtschaftlichkeit und damit Stabilität.”

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.