Am Samstag, 27. September, wird das Augsburger Rosenaustadion zur Bühne für gleich zwei sportliche Highlights: Um 13:00 Uhr empfängt der TSV Schwaben Augsburg die SpVgg Unterhaching zum Regionalliga-Duell, am Abend um 18:30 Uhr folgt das Play-Off-Spiel der Augsburg Centurions gegen die KIT SC Engineers aus Karlsruhe im American Football. Möglich macht das ein kooperativer Kraftakt zwischen Stadt, Vereinen und Sportverwaltung.
Sportreferat lobt gemeinsames Engagement
Die Stadt Augsburg, der TSV Schwaben und die Centurions haben intensiv an einer Lösung gearbeitet, um beiden Teams den wichtigen Heimspieltermin zu ermöglichen. Sportreferent Jürgen K. Enninger zeigt sich erfreut über die erzielte Einigung:
„Wir haben alle Sportarten stets im Blick und wollen ihnen Raum geben. Daher bin ich sehr froh, dass wir nach intensiven Gesprächen mit allen Vereinen zu einem ermutigenden Ergebnis gekommen sind […] Es zeigt einmal mehr, dass die Sportfamilie in Augsburg zusammenhält, und gemeinsam an Lösungen arbeitet, die mehr Sport in Augsburg ermöglichen.“
Dank und Kompromissbereitschaft auf allen Seiten
Auch die beteiligten Vereine zeigen sich mit der gefundenen Lösung zufrieden. Hans-Peter Pleitner, Präsident des TSV Schwaben, spricht von einem außergewöhnlichen Fall:„In dieser einmaligen Situation haben wir eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden und hoffen, dass sich auch der Rasen in der Rosenau mit diesem Kompromiss anfreundet.“
Aufseiten der Centurions äußert sich Daniel Metzler, Abteilungsleiter des American Football Teams, ebenfalls positiv:„Ich freue mich, dass wir – nicht zuletzt mit politischer Unterstützung – einen Kompromiss mit allen Beteiligten gefunden haben, der die Leistung und Anerkennung unseres Teams in einer angemessenen Spielstätte würdigt und wir tatsächlich einen Weg des Ermöglichens statt des Verhinderns begonnen haben.“
Flutlicht-Auflagen zwingen zum Umdenken
Auslöser für die Planänderung war ein Bescheid des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) vom 2. September 2025, der Regionalligaspiele im Rosenaustadion in den Abendstunden untersagt. Das ursprünglich für Freitagabend geplante Fußballspiel musste daher auf den Samstag verlegt werden – genau auf den Tag, an dem die Centurions bereits ein genehmigtes Play-Off-Spiel austragen sollten.
Aufgrund von Platzbedarf, Rasenbelastung und organisatorischen Herausforderungen sind zwei Spiele an einem Tag im Rosenaustadion eigentlich nicht vorgesehen. Dass dies nun ausnahmsweise möglich ist, liegt an der kooperativen Haltung beider Vereine und dem gemeinsamen Willen zur Lösung.
Ein starkes Signal für den Sportstandort Augsburg
Die Vereinbarung ist ein positives Zeichen für den Zusammenhalt der Augsburger Sportlandschaft. Fußball und Football teilen sich nicht nur ein Stadion, sondern auch den Willen, gemeinsam mehr Raum für Sport in der Stadt zu schaffen. Ein Tag, zwei Spiele, viele Gewinner.



