Großrazzia in Ingolstadt: Polizei beschlagnahmt 37 Datenträger bei Verdacht auf Kinderpornografie

Am gestrigen Nachmittag haben Polizeikräfte unter der Leitung der Kriminalpolizei Ingolstadt umfangreiche Durchsuchungen in mehreren Privatwohnungen im Stadtgebiet von Ingolstadt sowie den umliegenden Landkreisen Pfaffenhofen a. d. Ilm, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt durchgeführt. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, Beweismaterial für unabhängige Strafverfahren im Bereich der Kinder- und Jugendpornografie sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern sicherzustellen.

Gezielte Durchsuchungsaktionen im Kampf gegen Kinderpornografie

Bei den Einsätzen konnten zahlreiche Beweismittel sichergestellt werden, darunter 37 Datenträger, deren Speicherdaten nun einer mehrmonatigen Auswertung bedürfen. Insgesamt wurden 19 Objekte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Nürnberg angefahren, wobei 16 Tatverdächtige im Alter von 15 bis 70 Jahren angetroffen wurden. Mehr als 40 Polizeibeamte waren an dieser großangelegten Aktion beteiligt.

Kriminalpolizei setzt deutliche Zeichen gegen Internetkriminalität

Die Kriminalpolizei Ingolstadt setzt mit diesen regelmäßigen konzentrierten Durchsuchungsaktionen ein klares Zeichen im Kampf gegen die Verbreitung kinderpornografischer Inhalte. Die Veröffentlichung dieser Aktion soll zeigen, dass sich Straftäter nicht in der vermeintlichen Anonymität des Internets verstecken können.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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