Am Montag, den 13. April, wurden die Erziehungsberechtigten von drei Jugendlichen durch Anrufe der Rosenheimer Bundespolizei unsanft geweckt. Der Grund: Ihre Kinder hatten sich in Regionalzügen nach Rosenheim durch offensichtliches betrügerisches Verhalten hervorgetan.
Jugendliche Mädchen nutzen unrechtmäßig Kinderfahrscheine
In einem Zug von Bad Aibling nach Rosenheim wurden zwei 15-jährige Mädchen vom Zugbegleiter überprüft, die Kinderfahrscheine vorzeigten. Aufgrund von Zweifeln am Alter der Jugendlichen zogen sie die Bundespolizei hinzu. Die Beamten entdeckten, dass die Mädchen falsche Angaben gemacht hatten. Eine der beiden war zuvor im Landkreis München als vermisst gemeldet. Die jungen Deutschen wurden zur Polizeidienststelle in Rosenheim gebracht, erhielten eine Anzeige wegen des Verdachts auf Betrug und wurden anschließend von ihren informierten Erziehungsberechtigten abgeholt.
16-Jähriger missbraucht Ticket eines Bekannten
Ähnlich erging es einem 16-jährigen Jungen, der auf der Strecke von Prien nach Rosenheim das Deutschlandticket eines jüngeren Freundes vorzeigte. Zusätzlich versuchte er, seine falsche Identität mit einem Kinderfahrschein zu untermauern. Die Bundespolizei erkannte den Betrug, identifizierte den jungen Deutschen korrekt und brachte ihn zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er heimgebracht, wo ihn seine Mutter erwartete. Auch er wurde wegen Betrugs angezeigt.





