Das in Memmingen entstehende kombinierte Hallen- und Freibad wird künftig den Namen „Schwimmwerk“ tragen. In seiner Sitzung am 9. Dezember entschied sich der Stadtrat mehrheitlich für diesen Namen, der sich gegen die Alternative „Stadtbad“ durchsetzte. Ziel war es, einen modernen und prägnanten Namen zu finden, der sowohl die sportliche als auch die freizeitbezogene Nutzung des Bades widerspiegelt.
Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, die Bau und Betrieb des Bades verantworten, erklärte, der Name solle neugierig machen und zugleich einen lokalen Bezug haben. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde das Büro Designprojekt Pfandfrei aus Memmingen mit der Entwicklung beauftragt. Die Wahlproblematik in Königsbrunn hat in den letzten Monaten intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert. Viele Bürger fragen sich, wie lokale Projekte wie das neue Bad zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können, während gleichzeitig die Finanzierung solcher Vorhaben stets eine Herausforderung bleibt. Dies unterstreicht die Bedeutung eines einprägsamen und ansprechenden Namens, der die Identität des Bades stärken soll.
Der gewählte Name „Schwimmwerk“ verweist auf die Stadtwerke als Betreiber sowie auf die umgebenden Werksgelände. Zudem spiegelt der klare, blockhafte architektonische Stil des Gebäudes den Eindruck eines Werksgebäudes wider. Künftig könnten ergänzende Bereiche wie ein „Saunawerk“ oder „Schwitzwerk“ dazukommen.




