Ottobeuren: Vestibül der Abtei bald wieder nutzbar

Presse Augsburg
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Das Vestibül der Benediktinerabtei Ottobeuren soll nach Abschluss letzter Arbeiten bald wieder für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

In den Treppenhäusern laufen nur noch letzte Restarbeiten. Auch die Arbeiten an der Westfassade des Klostergebäudes sind weitgehend abgeschlossen. Die Gerüste sollen noch in dieser Woche abgebaut werden.

Über die abgeschlossenen und geplanten Baumaßnahmen informierten sich bei einem Vor-Ort-Termin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Schwaben sowie der Staatlichen Bauämter aus Augsburg, Krumbach und Kempten. Projektleiter Ralf Gehrke vom Staatlichen Bauamt Kempten, Tragwerksplaner Matthias Kehl und Restaurator Johannes Amann erläuterten die besonderen Anforderungen bei Arbeiten in der denkmalgeschützten Klosteranlage.

Sanierungen in der Klosteranlage Ottobeuren

Zu den größeren Projekten der vergangenen Jahre gehörten die Sanierung der Klosterbibliothek und die statische Ertüchtigung des Kaisersaal-Baus durch den Freistaat. Außerdem wurden Vorhaben der Abtei wie die Neukonzeption des Klostermuseums, die Umgestaltung der Pforte und der Umbau des Klostercafés unterstützt und begleitet. Neben Statik und Sicherheit standen dabei auch Barrierefreiheit und Brandschutz im Mittelpunkt.

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Ein großer Teil der barocken Klosteranlage gehört seit der Säkularisation im Jahr 1802 dem Freistaat Bayern. Für die Gebäude ist das Staatliche Bauamt Kempten zuständig. Die Klosteranlage ist der Abtei zur Nutzung überlassen, die Basilika auch der Pfarrei. Deshalb werden die Kosten für jede Maßnahme zwischen Freistaat, Abtei, Pfarrei und Bischöflicher Finanzkammer entsprechend aufgeteilt.

Prior-Administrator Pater Christoph Maria Kuen OSB und der Kustos der Basilika, Leitender Pfarrer Pater Winfried Schwab OSB, würdigten die Zusammenarbeit. „Wir ziehen an einem Strang“, sagte Schwab.

Sanierung der Basilika ab 2029 vorgesehen

Als nächstes großes Projekt steht die Basilika an. Vorgesehen ist die Sanierung von Raumschale und Außenhaut. Dazu gehören unter anderem die Reinigung sämtlicher Stuckoberflächen und Altäre, die Sicherung filigraner Stuckgirlanden sowie Arbeiten an Fassade und Fenstern.

Die Voruntersuchungen sind abgeschlossen, derzeit laufen die Finanzierungsgespräche. Der Projektantrag soll 2027 gestellt werden. Der Beginn der Arbeiten ist voraussichtlich für 2029 vorgesehen.

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