Die Basketballer von Ratiopharm Ulm haben beim griechischen Topteam PAOK Thessaloniki lange mitgehalten. In der entscheidenden Schlussphase machten jedoch die Gastgeber den Unterschied. Schwächen bei den Freiwürfen kosteten Ulm die Chance auf einen Auswärtssieg.
Freiwürfe werden zum Knackpunkt
Ulm startete stark in die Partie und traf zunächst sicher von außen. PAOK kämpfte sich jedoch zurück, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Erst in der Schlussphase setzten sich die Griechen entscheidend ab und gewannen mit 87:78.
Ein wesentlicher Faktor war die Freiwurfquote: Ulm verwandelte nur neun von 20 Versuchen. PAOK kam auf 49 Freiwürfe und nutzte seine Möglichkeiten besser.
Fischer überzeugt bei Profidebüt
Für ein Highlight sorgte Lucas Fischer aus der OrangeAcademy. Bei seinem ersten Einsatz im Profikader erzielte er zehn Punkte bei perfekter Wurfquote und überzeugte mit spektakulären Dunkings.
Jaylen Sims (17 Punkte), Adam Atamna (13), Ibi Watson und Mike Rataj (je zwölf) punkteten ebenfalls zweistellig.
Zu viele Fehler in der Schlussphase
Defensiv zeigte sich Ulm über weite Strecken verbessert, verursachte aber zu viele Fouls. Zudem verhinderten unnötige Ballverluste einen möglichen Überraschungserfolg.

