PASSAU, BAB A3. Im Rahmen von Verkehrskontrollen auf der A3 bei Passau wurden am Freitag und Samstag von der Grenzpolizei gefälschtes „Movie Money“ sichergestellt.
Freitag: Kontrolle eines ukrainischen Fahrers
Am Freitag um 15:00 Uhr hielten Beamte ein Fahrzeug an, das von einem 39-jährigen Ukrainer gefahren wurde. Bei der Überprüfung entdeckten die Fahnder 17 Geldscheine zu je 100 US-Dollar. Diese stellten sich bei genauerer Untersuchung als „Movie Money“ heraus.
Samstag: Rumänischer Fahrer im Fokus
Am Samstag um 13:45 Uhr kontrollierten die Schleierfahnder an der Anschlussstelle Passau-Süd einen Mercedes mit einem 33-jährigen rumänischen Fahrer. Dabei fanden sie 100 Banknoten zu je 500 Euro, ebenfalls als „Movie Money“ identifiziert.
In beiden Fällen beschlagnahmte die Polizei die falschen Geldscheine. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurden die Männer entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldfälschung laufen weiter unter der Leitung des Fachkommissariats und der Staatsanwaltschaft Passau.
Was ist „Prop Copy“ / „Movie Money“?
Bei dem sichergestellten „Movie Money“ handelt es sich um Nachbildungen von Banknoten, die für Filme, Fernsehen oder Theater genutzt werden. Sie fehlen die typischen Sicherheitsmerkmale, wodurch sie leicht als Fälschung zu erkennen sind. Diese Scheine können jedoch durch minimale Veränderungen täuschend echt wirken und als Falschgeld gelten, wenn sie in Umlauf gebracht werden.
Präventionstipps zum Erkennen von Falschgeld
Die Polizei rät, besonders bei hohen Bargeldbeträgen oder ungewöhnlichen Situationen, Banknoten sorgfältig zu prüfen. Nutzen Sie die Methode „Fühlen – Sehen – Kippen“ und achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale. Verdächtige Scheine sollten nicht angenommen und im Zweifelsfall der Polizei gemeldet werden. Wenn Sie im Nachhinein Falschgeld entdecken, geben Sie es nicht weiter, sondern informieren Sie umgehend die Behörden.




