Schnee und Kälte sorgen für Probleme bei der Müllabfuhr im Unterallgäu

Trotz Winterdienst ist für die Müllabfuhr bei den großen Schneemassen im Unterallgäu teilweise kein Durchkommen möglich.

Symbolbild

„Aufgrund der aktuellen Witterung und den verengten Straßen können nicht alle Mülltonnen zuverlässig geleert werden“, sagt Edgar Putz, Leiter der Abfallwirtschaft des Landkreises. Die kalten Temperaturen können auch dazu führen, dass die Abfälle gefrieren und sich bei der Leerung nicht vollständig aus der Tonne lösen. Um ein Anfrieren zu vermeiden, sollten feuchte Abfälle wie beispielsweise Windeln nicht lose in die Tonne gegeben werden, sondern in einer Plastiktüte oder einem Müllbeutel entsorgt werden. Bioabfälle sollten möglichst trocken sein und gut in Zeitungspapier eingewickelt in die Tonne gegeben werden.

Aufgrund der Witterung ist keine Nachleerung der Mülltonnen möglich, teilt die Abfallwirtschaft des Landkreises mit. Bei ausgebliebener Leerung kann bei der nächsten Abfuhr der Biomülltonnen zusätzlich ein Karton mit Biomüll bereitgestellt werden. Der Karton sollte in die Biotonne passen und wird bei der nächsten regulären Leerung mitgenommen.

Beim Altpapier werden keine Abfälle mitgenommen, die neben den Tonnen stehen. Altpapier kann kostenlos an allen Wertstoffhöfen im Landkreis Unterallgäu abgegeben werden.

Sofern eine Überbrückung bis zur nächsten regulären Restmüllleerung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, auf der Gemeindeverwaltung einen Restmüllsack zu kaufen. Dieser kann bei der nächsten Müllabfuhr zusätzlich zur Restmülltonne bereitgestellt werden.

Die Abfallwirtschaft bittet um Verständnis und ist bei Fragen unter Telefon (08261) 995-8090 erreichbar. Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.unterallgaeu.de/abfall.

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