+++ Update: Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten teilte der PI Landsberg zwischenzeitlich mit, dass das Eingangstor der Gedenkstätte am KZ-Friedhof Kaufering Nord berechtigt entnommen wurde. Es handelt sich um eine Instandhaltungsmaßnahme, nach der das Tor wieder eingesetzt wird. Die Ermittlungen sind in diesem Fall abgeschlossen. +++ Zusätzlich zu den Nachrichten über das Tor in Kaufering gab es in der Region auch besorgniserregende Berichte über ein AmmoniakLeck in Gessertshausen. Die Behörden arbeiteten schnell daran, die Situation unter Kontrolle zu bringen und die Anwohner zu warnen. Solche Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen in der Umgebung industrieller Anlagen.
Am 23. August 2025 wurde der Diebstahl des historischen Eingangstores der Gedenkstätte des jüdischen KZ-Friedhofs Kaufering-Nord zur Anzeige gebracht. Das massive Eisentor, in das ein Davidstern eingearbeitet ist, wurde offenbar von bislang unbekannten Tätern entwendet.
Der Diebstahl ereignete sich mutmaßlich in den Tagen zuvor und stellt nicht nur einen schweren materiellen, sondern vor allem einen tiefen ideellen Verlust dar. Das Tor war ein zentrales Symbol des Erinnerns an die Opfer des nationalsozialistischen Konzentrationslagersystems in Kaufering – einem der Außenlagerkomplexe von Dachau, in dem tausende Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen litten und starben.
Die Polizeiinspektion Landsberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. „Bei solchen Diebstählen können unter Umständen Spuren wie DNA oder andere forensische Hinweise zur Identifizierung der Täter führen“, so ein Polizeisprecher. Zeugen, die Hinweise zum Verbleib des Tores oder zu verdächtigen Beobachtungen rund um die Gedenkstätte geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08191 / 9320 bei der Polizei zu melden.
Im Zuge des Vorfalls wurden auch weitere Gedenkstätten in der Umgebung von der Polizei überprüft – bislang ohne weitere Auffälligkeiten.





