Am Sonntagnachmittag steigt in der ratiopharm arena ein echtes Topduell der Basketball-Bundesliga: Ratiopharm Ulm trifft um 16:30 Uhr auf die NINERS Chemnitz – Zweiter gegen Dritter. Es ist der Auftakt zu einer intensiven Mini-Serie mit zwei Heimspielen in drei Tagen für das Team von Head Coach Ty Harrelson. Ziel: Die beeindruckende Heimserie von elf Siegen aus zwölf Spielen weiter ausbauen.
„Das Heimspiel gegen Chemnitz hat oberste Priorität für uns“, betont Harrelson. „Wir haben die ganze Trainingswoche den Fokus auf dieses Duell gelegt. Bevor wir nach oben blicken können, müssen wir uns erstmal nach unten absichern und den Vorsprung auf Chemnitz und Heidelberg weiter ausbauen.“
Neue Kraft aus der NBA: Nate Hinton
Pünktlich zum Saisonendspurt haben die Ulmer nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Nate Hinton stößt ein athletischer Flügelspieler mit NBA- und G-League-Erfahrung zum Team. Der 25-Jährige trainierte erstmals am Donnerstag mit der Mannschaft – und zeigt sich hochmotiviert: „Ich möchte diese ersten Momente aufsaugen und freue mich, alles und jeden kennenzulernen. Es wird sicherlich eine großartige Erfahrung, vor dieser stimmungsgeladenen Kulisse einzulaufen – die Vorfreude ist grenzenlos. Lasst uns diese beiden Spiele gewinnen.“
Duell auf Augenhöhe: Defensive Stärken im Fokus
Beide Teams zählen defensiv zu den stärksten der Liga. Ulm blockt im Schnitt 3,0 Würfe pro Spiel (Platz 5), Chemnitz kommt auf 2,5 Blocks (Platz 7). Beim Heimteam sticht besonders Youngster Noa Essengue mit 0,7 Blocks heraus, während Chemnitz auf Olivier Nkamhoua (0,9 Blocks) vertraut.
Chemnitz reist mit Selbstvertrauen an
Die NINERS kommen mit Rückenwind: Drei Siege in Serie, dazu vier Auswärtserfolge in Folge (u.a. in Bonn, Göttingen, Würzburg und Frankfurt) – das Team von Trainer Rodrigo Pastore ist aktuell eine der heißesten Mannschaften der Liga. Trotz der Verletzung von Aher Uguak konnten die Sachsen ihre Form halten und auf dem Transfermarkt stark nachlegen.
Mit Jacob Gilyard (13,2 Punkte, 6,3 Assists) verpflichtete man einen agilen NBA-erfahrenen Spielmacher, Damien Jefferson verstärkte den Kader auf dem Flügel. Unter dem Korb sorgt Rückkehrer Kevin Yebo für Furore – in seinen ersten drei Spielen legte er 15,0 Punkte und 4,7 Rebounds auf. Gemeinsam mit Vince Bailey Jr. (14,6 Punkte) und dem vielseitigen Nkamhoua (11,0 Punkte) ist Chemnitz offensiv wie defensiv gefährlich aufgestellt.
Ausblick: Das nächste Highlight folgt direkt
Nach dem Duell mit Chemnitz wartet am Dienstagabend (20:00 Uhr) bereits der nächste Kracher auf die Ulmer: Der FC Bayern Basketball, amtierender Double-Sieger, gastiert in der Arena. Zwei Spitzenspiele in drei Tagen – mit großer sportlicher Bedeutung.





