In Augsburg kam es am Mittwoch, den 15. Oktober 2025, zu zwei dreisten Betrugsversuchen, bei denen sich unbekannte Täterinnen am Telefon als Polizeibeamtin und als Verwandte ausgaben. Ziel waren dabei ältere Personen, die um hohe Geldsummen betrogen werden sollten.
Betrugsversuch in Haunstetten
Gegen 11.45 Uhr erhielt eine 70-jährige Frau in Haunstetten einen Anruf von einer Betrügerin, die sich als Polizistin ausgab. Die Anruferin behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen schweren Unfall verursacht und könne nur auf Kaution in Höhe von 50.000 Euro freigelassen werden. Die 70-Jährige durchschaute den Betrugsversuch und handelte richtig, indem sie ihren Ehemann die echte Polizei informieren ließ. Die Täterin beendete das Gespräch, bevor es zu einer Geldübergabe kommen konnte.
Zweiter Betrugsversuch in Hochfeld
Am selben Tag, gegen 15.00 Uhr, ereignete sich ein weiterer Betrugsversuch in Hochfeld. Eine 85-jährige Frau wurde von einer Anruferin kontaktiert, die sich als ihre Tochter ausgab und behauptete, nach einem Verkehrsunfall Geld zu benötigen. Die erfahrene 85-Jährige entlarvte den Schwindel schnell, indem sie erklärte, keine Tochter zu haben, und legte auf. Auch in diesem Fall kam es zu keiner Geldübergabe.
Polizei warnt vor Schockanrufen
Die Polizei ermittelt nun in beiden Vorfällen wegen Betrugs durch sogenannte Schockanrufe. Dabei versuchen die Täter, ihre Opfer durch das Erzeugen von Ängsten zur Übergabe von Geld oder anderen Wertgegenständen zu bewegen. Besonders im Fokus stehen dabei ältere Personen, aber auch jüngere Menschen können betroffen sein.
Die Polizei rät dringend, auf solche Anrufe wachsam zu reagieren und niemals Geld an unbekannte Personen zu übergeben. Weitere präventive Maßnahmen und Informationen sind auf den Internetseiten der bayerischen Polizei und der polizeilichen Beratungsstelle zu finden.
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