Warken fordert in Debatte um Deepfakes schnelle Maßnahmen

In der Diskussion um digitale sexualisierte Gewalt fordert Nina Warken (CDU), Vorsitzende der Frauenunion, rasche Nachbesserungen. „Die Strafbarkeitslücke muss unverzüglich geschlossen werden“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. „Wir werden Druck machen, dass die angekündigte Gesetzesverschärfung schnell kommt.“

Nina Warken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Warken betonte: „Wer per KI zur sexualisierten Ware gemacht wird, dessen Menschenwürde wird verletzt.“ Frauen würden dabei besonders häufig zum Opfer. „Das Perfide ist, dass die Täter bislang nur schwer bestraft werden können. Diese Ungerechtigkeit ist eine erneute Demütigung für die Betroffenen. Die Strafbarkeitslücke muss unverzüglich geschlossen werden.“

Gesetzesänderungen allein würden allerdings nicht ausreichen, sagte Warken. „Der Schutz darf nicht nur auf dem Papier stehen. Es braucht zudem mehr Ermittler und spezialisierte Einheiten bei Polizei und Justiz sowie schnellere Verfahren.“

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Tragischer Unfall erschüttert Fußballwelt: Ex-Augsburg-Keeper Manninger tödlich verunglückt

Ein schweres Unglück in Salzburg hat am Donnerstag für...

Zwischen Roßhaupten und Seeg | Tesla prallt frontal in Baum – Fahrer stirbt

Am Donnerstagnachmittag, den 16. April 2026, ereignete sich auf...

Öffentlichkeitsfahndung nach 17-Jähriger in Augsburg

Augsburg – Seit Dienstag, den 14. April 2026, wird...

Skandal um JVA Gablingen – Anklage gegen 10 Mitarbeiter

Der Skandal in der JVA Gabligen hat landesweit für...