Auch wenn es noch kalt ist und hin und wieder Schneeflocken fallen, sind die ersten Anzeichen des Frühlings spürbar. Die Tage werden merklich länger, und die vereinzelten Sonnenstunden lassen bereits von wärmeren Zeiten träumen. Ein weiteres wichtiges Thema in dieser Zeit ist die Vogelgrippe. Alle aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen dazu finden Sie in dieser Ausgabe von Zoo Augsburg aktuell.
Die jungen Wilden

Für aufmerksame Zoobesucher war es bereits zu erahnen: Anfang Februar gab es eine besondere Premiere im Augsburger Zoo – zum ersten Mal wurden drei Hirschziegenantilopen geboren. Doch die Freude wurde durch einen tragischen Verlust getrübt: Zwei der Jungtiere überlebten die erste Nacht leider nicht.
Neuer Nachwuchs bei Erdmännchen und Rüsselspringer

Neben den Hirschziegenantilopen gibt es auch in anderen Bereichen des Zoos Nachwuchs: Zwei Erdmännchen und ein Rüsselspringer wurden kürzlich geboren und entwickeln sich bisher prächtig. Besucher dürfen gespannt sein, die Jungtiere in den kommenden Wochen zu entdecken.
Die Abgänge
Nachdem es innerhalb der Gruppe immer wieder zu Spannungen kam, hat der Augsburger Zoo entschieden, den jungen Mohrenmaki „Rocket“ (Nachzucht von 2023) in den Zoo Magdeburg abzugeben. Dort hat er nun die Möglichkeit, sich in eine neue Gruppe einzufinden und seinen Platz zu finden.
Steinböcke ziehen aus – der Weg für das Himalaya-Land ist frei
Ein weiterer großer Schritt in der Umgestaltung des Zoos steht bevor: Mit der Abgabe der Steinböcke an eine private Haltung in Furth im Wald wird nun auch für Besucher sichtbar, dass die Arbeiten für das Großprojekt „Himalaya-Land“ in die heiße Phase gehen. Dieses neue Areal wird in den kommenden Monaten Gestalt annehmen und für spannende neue Einblicke in die Tierwelt des Himalayas sorgen.
Die Trauerfälle
Leider musste der Zoo Augsburg einen Rückschlag bei unserem Erdmännchen-Nachwuchs hinnehmen: Beide Jungtiere verstarben einen Tag nach der Geburt an Unterkühlung. Wir hoffen, dass ein zukünftiger Wurf in einer wärmeren Jahreszeit bessere Überlebenschancen hat und die Mutter aus dieser Erfahrung lernen konnte.
Ursachenforschung beim Koi-Sterben
Im Wassergraben der Mandrills kommt es derzeit zu einem unerklärlichen Koi-Sterben. Das Zooteam arbeitet intensiv daran, die Ursache zu finden, um weitere Verluste zu verhindern.
Rosapelikan nach Flügelbruch verstorben
Ein trauriger Abschied musste auch von einem Rosapelikan genommen werden, der sich einen schweren Flügelbruch zuzog und schließlich verstarb.
Bauvorhaben

Die Sanierung des Besucherwegs auf Höhe der Takinanlage ist bereits weit fortgeschritten. Der Weg ist wieder geöffnet, Stolperfallen durch Wurzeln wurden beseitigt. Die finale Asphaltschicht kann jedoch erst in einigen Wochen aufgetragen werden, da die Asphaltwerke in den Wintermonaten geschlossen sind. Dennoch ist der Weg schon jetzt sicher begeh- und befahrbar.
Himalaya-Land: Erste Arbeiten starten

Mit der Abgabe der Steinböcke rücken die Bauarbeiten für das neue Himalaya-Land in greifbare Nähe. Die ersten Rodungsarbeiten haben bereits begonnen, bevor der Abriss der alten Gebäude folgen kann. Über den Fortschritt halten wir Sie in den kommenden Newslettern auf dem Laufenden.
Übergangsquartier für die Wasserbüffel
Auch auf der alten Elefantenanlage gibt es Neuigkeiten: Eigentlich war geplant, dass die vier Wasserbüffel in den Tiergarten Nürnberg umziehen. Da sich deren Baustelle verzögert, bleibt dieses Vorhaben vorerst aus. Damit die Bauarbeiten für das Himalaya-Land dennoch planmäßig starten können, wird für die Wasserbüffel ein Übergangsquartier errichtet.
Gute Nachrichten im Kampf gegen die Vogelgrippe – Vorsicht bleibt geboten
Nach der Vogelgrippe-Warnung Ende letzten Jahres gibt es nun einen ersten Lichtblick: Bei der jüngsten Testreihe, begleitet von einer Amtstierärztin, konnte kein AI-Virus nachgewiesen werden. Das ist ein Grund zum Aufatmen und gibt Anlass zur Hoffnung!
Schutzmaßnahmen bleiben bestehen
Trotz der positiven Nachricht gelten weiterhin alle vom Veterinäramt vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. Das bedeutet, dass einige Vögel vorerst nicht in ihren Außengehegen zu sehen sind. Auch die begehbare Vogelvoliere und die Tropenhalle bleiben für Besucher weiterhin geschlossen.
Hoffnung auf ein baldiges Ende
Mit den wärmeren Temperaturen steigt die Hoffnung, dass dieser Spuk bald vorüber ist. Die Daumen sind gedrückt, dass auch die nächste Testreihe keine Virusnachweise bringt und bald wieder Normalität einkehren kann.


