Münchner Polizei nimmt zwei Tatverdächtige nach Raubserie fest
Goldschmuck von Seniorinnen gestohlen
Seit Anfang April 2026 wurde München von einer Serie von Raubüberfällen erschüttert, bei denen Seniorinnen im Visier der Täter standen. Die Unbekannten rissen den Frauen auf offener Straße Goldschmuck von Hals und Handgelenken und flüchteten. Dabei wurden die Opfer teilweise leicht verletzt. Der gestohlene Schmuck hatte einen Wert von mehreren Hundert Euro. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen blieben die Täter zunächst unentdeckt.
Ermittlungen führen zu Festnahmen
Das Kommissariat 21 konnte im Zuge intensiver Ermittlungen zwei 26-jährige Männer als Tatverdächtige identifizieren. Sie wohnen in München und im Landkreis Dachau. Am 21. April 2026 führten die Beamten Hausdurchsuchungen an den Wohnsitzen der Verdächtigen durch, nachdem das Münchner Amtsgericht entsprechende Beschlüsse erlassen hatte. Dabei beschlagnahmten die Ermittler verschiedene Gegenstände, die mit weiteren Eigentumsdelikten in Zusammenhang stehen könnten.
Haftbefehle gegen Tatverdächtige erlassen
Am 22. April 2026 erließ eine Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts München Haftbefehle gegen die beiden Männer, die jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Die Ermittlungen des Kommissariats 21 dauern weiter an. Die Polizei ruft Zeugen auf, die Hinweise zu den Raubüberfällen geben können. Besonders Personen, die bisher noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.





