“Apostel des Friedens” | Augsburger Bischof begrüßt Wahl von Papst Leo XIV. mit großer Freude

Presse Augsburg
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Der Augsburger Bischof Bertram Meier freut sich über die Wahl von Leo XIV | Foto: Wolfgang Czech

Die Wahl von Kardinal Robert Prevost zum neuen Papst Leo XIV. ist weltweit mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen worden. Besonders erfreut über den Ausgang des Konklaves zeigt sich Augsburgs Bischof Dr. Bertram Meier, der in einer ersten öffentlichen Stellungnahme seine hohe Wertschätzung für den neuen Pontifex zum Ausdruck bringt.

Ein Mann der Weltkirche

Bischof Meier hebt die internationale Prägung des neuen Papstes hervor: „Der neue Papst Leo XIV. ist ein Mann der Weltkirche, von seiner Biographie her ebenso wie von seiner Einbettung in einen internationalen Orden.“

Prevosts Erfahrungen in unterschiedlichen Kulturen und Kontexten machten ihn zu einem idealen Brückenbauer innerhalb der Kirche.

„Er kann Brücken bauen, er kann vermitteln, er ist ein Mann, der auch in seiner eigenen Lebensgeschichte gelernt hat, mit verschiedenen Kulturen gut umzugehen“, so Meier.
Friedensbotschaft im Zentrum

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Besonders beeindruckt zeigte sich der Augsburger Bischof von der ersten Ansprache des neuen Papstes.

„Was mir sehr gut an seiner ersten Ansprache gefallen hat: Das Grundwort war ‚Friede‘.“
Papst Leo XIV. habe deutlich gemacht, dass Frieden für ihn nicht nur als politische, sondern vor allem als geistliche Aufgabe verstanden werden müsse: „Er sieht sich als Apostel des Friedens.“

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Soziale Tradition wird fortgeführt

Mit der Wahl seines Namens setzt Leo XIV. ein historisches Zeichen. Er folgt damit Leo XIII., der als bedeutender Impulsgeber der katholischen Soziallehre gilt.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass Leo XIV. diesen sozial-caritativen Aspekt, auf den Franziskus viel Wert gelegt hat, weiterführen wird“, erklärt Meier.

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Persönliche Begegnungen prägen Eindruck

Bischof Meier kennt den neuen Papst persönlich und beschreibt ihn als reflektierten und ausgleichenden Menschen: „Ich habe ihn kennengelernt als sehr bedächtigen Mann, als einen, der sehr reflektiert seine Positionen darlegt, einen Mann des Ausgleichs – und ich glaube, dass das alles Tugenden sind, die ihm für seinen Petrusdienst ganz wichtig werden.“

Abschließend bringt Meier seine Zuversicht und Freude über die Wahl nochmals zum Ausdruck: „Noch einmal: Ich freue mich sehr.“

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.