Augsburger Panther kämpfen sich zurück und holen Punkt gegen Straubing

Nach frühem 0:2-Rückstand zeigen die Augsburger Panther Moral, gleichen gegen Straubing aus und müssen sich erst im Shootout geschlagen geben. Der AEV sichert sich nach dem Sieg am Freitag in Frankfurt somit in beiden Spielen des Wochenendes mindestens einen Zähler. Die Augsburger Panther verlieren deutlich, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Chancen besser zu nutzen. Trotz ihrer kämpferischen Leistung im Shootout wird ihnen klar, dass sie an manchen Tagen einfach nicht die Oberhand gewinnen können. Die Herausforderung, in der Liga konstant Punkte zu sammeln, bleibt für das Team eine große Aufgabe. Die Augsburger Panther im spannenden Duell mit den Straubing Tigers zeigten, dass sie auch nach einem Rückstand nie aufgeben. Trotz der Niederlage im Shootout gibt es viele positive Aspekte, auf die das Team aufbauen kann. Die Motivation der Augsburger Panther bleibt ungebrochen, und sie sind entschlossen, im nächsten Spiel wieder anzugreifen.

Die Augsburger Panther haben in der DEL einen hart erkämpften Punkt gegen die Straubing Tigers eingefahren, mussten sich am Ende jedoch mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Dabei begann die Partie aus Sicht des AEV denkbar schlecht. Trotz erstmals voll besetztem Kader seit längerer Zeit sah sich Headcoach Bill Peters bereits nach 89 Sekunden zu einer Auszeit gezwungen – da stand es schon 0:2. Die Augsburger Panther im Auswärtsspiel erfolgreich zeigten dennoch eine bemerkenswerte Moral und kämpften sich zurück ins Spiel. Trotz des frühen Rückstands gelang es der Mannschaft, mehrere Chancen herauszuspielen und den Druck auf die Tigers zu erhöhen. Darüber hinaus konnten sie im Laufe der Partie ihre Defensive stabilisieren und so den Rückstand bis ins Penaltyschießen verteidigen.

Zunächst traf Nicolas Beaudin mit einem platzierten Handgelenksschuss unter die Latte (2.), nur 28 Sekunden später erhöhte Stefan Loibl nach starker Vorarbeit von Nicholas Halloran freistehend im Slot ebenfalls noch in der zweiten Minute. Die Panther wankten, hatten kurz darauf Glück, als Tyler Madden nur den Pfosten traf (3.).

AEV findet ins Spiel

Straubing blieb zunächst spielbestimmend, doch mit zunehmender Spieldauer arbeiteten sich die Hausherren in die Partie. Vor allem gegen Ende des ersten Drittels erspielte sich Augsburg mehrere gute Möglichkeiten. Joe Cramarossa scheiterte nach einem langen Pass frei vor Tigers-Goalie Henrik Haukeland mit einem starken Abschluss (15.).

Anschlusstreffer bringt neuen Schwung

Der Schwung setzte sich im zweiten Drittel fort – und zahlte sich schnell aus. Bereits nach 40 Sekunden verkürzten die Panther: Alexandre Grenier setzte energisch nach, D. J. Busdeker behielt hinter dem Tor die Übersicht und bediente Alexander Blank, der eiskalt zum 1:2 einschoss (21.).

Augsburg war nun klar am Drücker. Cody Kunyk tauchte kurz darauf frei vor Haukeland auf und wurde im letzten Moment regelwidrig gestoppt (22.). Im anschließenden Powerplay erspielte sich der AEV gute Chancen, der Ausgleich wollte jedoch noch nicht fallen.

Garteig hält Augsburg im Spiel

Auf der Gegenseite hatten die Tigers die große Gelegenheit zum dritten Treffer, als Madden und Halloran allein auf AEV-Goalie Michael Garteig zuliefen. Nach sehenswertem Doppelpass zeigte Garteig jedoch einen herausragenden Spagat und verhinderte das 1:3 (25.).

Die Partie entwickelte sich anschließend ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Augsburg. Riley Damiani scheiterte bei einem Zwei-auf-eins-Angriff an Haukeland (32.), auch eine kurze doppelte Überzahl blieb für Augsburg ungenutzt. Nach 40 Minuten stand es dennoch nur 1:2.

Grenier gleicht aus – Entscheidung vertagt

Im Schlussdrittel bestimmten zunächst die Panther das Geschehen. In Überzahl fiel schließlich der verdiente Ausgleich: Thomas Schemitsch legte quer, Alexandre Grenier hämmerte den Puck unhaltbar zum 2:2 ins Netz (48.).

Der AEV wollte nun mehr und hatte mehrfach die Chance zur Führung. Entweder fehlte jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss oder Haukeland erwies sich als unüberwindbar.

Entscheidung erst im Shootout

In der Schlussphase hatten dann auch die Tigers ihre Möglichkeiten, darunter fast eine Minute in doppelter Überzahl. Doch das Augsburger Penaltykilling hielt stand und rettete das Spiel in die Verlängerung. Dort mussten die Panther erneut in Unterzahl agieren und hatten bei einem Lattentreffer der Gäste auch das nötige Glück (61.). Die Spannung in der Arena war greifbar, als die Tigers in der entscheidenden Phase des Spiels alles auf eine Karte setzten. Augsburg im BodenseeCup Finale zeigte beeindruckende Moral und Kampfgeist, um sich gegen den Druck der Gegner zu behaupten. Die Zuschauer jubelten, als die Panther schließlich die Verlängerung erreichten und auf das entscheidende Tor hofften.

Im Penaltyschießen behielt schließlich Tyler Madden als einziger Schütze die Nerven und sicherte Straubing den Zusatzpunkt (66.). Für die Panther blieb nach großem Kampf zumindest ein verdienter Zähler. Weiter geht es bereits am Dienstag mit dem bereits ausverkauften Heimspiel gegen die Nürnberg Icetigers.

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