Die Augsburger Panther zeigten am Dienstagabend in der DEL eine im Vergleich zu den letzten Partien deutlich bessere Leistung, gegen die Adler Mannheim, konnten sie jedoch erneut nichts holen. Vor heimischem Publikum unterlag der AEV den effizient aufspielenden Kurpfälzern mit 1:4. Den einzigen Treffer der Panther erzielte Riley McCourt (48.), während für Mannheim Stefan Loibl (17., 42.) und Jordan Szwarz (33., 58.) die entscheidenden Tore markierten.
Trainer Larry Mitchell konnte erstmals wieder auf Nolan Zajac zurückgreifen, musste jedoch weiterhin auf Riley Damiani und Cody Kunyk verzichten. Vor Spielbeginn wurde Dennis Endras, der mittlerweile als Torwarttrainer beim AEV arbeitet, für seine Karriere geehrt.

Die Partie begann mit engagierten Augsburgern, die die Adler defensiv gut im Griff hatten. Offensiv blieben Chancen jedoch ungenutzt, etwa durch Leon van der Linde (5.) und T.J. Trevelyan (10.). Die Führung fiel schließlich auf der Gegenseite: Loibl traf mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck (17.).
Chancenreiche Panther, effiziente Adler
Im zweiten Drittel drängte der AEV auf den Ausgleich und erarbeitete sich früh klare Gelegenheiten, darunter durch D.J. Busdeker und erneut Trevelyan. Trotz deutlicher Überlegenheit und zahlreicher Chancen blieben die Panther torlos. Mannheim dagegen nutzte seine Gelegenheiten eiskalt: Szwarz erhöhte im ersten Mannheimer Powerplay auf 2:0 (33.).
Die Panther hatten daraufhin eine längere Phase mit zwei Mann Überzahl, doch auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt. Insgesamt scheiterte Augsburg trotz fast dreimal so vieler Schüsse wie die Adler immer wieder an deren Schlussmann Felix Brückmann.
Kampfgeist bis zum Schluss
Im letzten Drittel legte Mannheim früh nach: Loibl erzielte nach einem schnellen Konter das 0:3 (42.). Doch die Panther kämpften weiter und verkürzten in Überzahl durch McCourt auf 1:3 (48.). In den Schlussminuten war der AEV dem Anschlusstreffer nahe, verpasste aber erneut die Chancen. Jordan Szwarz machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar (58.).
Wichtige Spiele zum Jahresabschluss
Trotz der Niederlage bleibt die klare Leistungssteigerung ein Lichtblick für die Augsburger Panther. Bereits am Samstag steht ein richtungsweisendes Duell bei den Iserlohn Roosters an, gefolgt vom Heimspiel gegen den amtierenden Meister Eisbären Berlin am Montag. Dort soll es endlich wieder mit Punkten klappen.
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