Die Augsburger Panther haben sich mit einer beeindruckenden Aufholjagd aus einer scheinbar aussichtslosen Situation einen Punkt erkämpft. Trotz eines 0:4-Rückstands gegen die Löwen Frankfurt bewies das Team Kampfgeist und erzwang ein 4:4 nach regulärer Spielzeit. Im anschließenden Penaltyschießen unterlag der AEV schließlich mit 4:5, konnte sich aber in der Tabelle an der Düsseldorfer EG vorbeischieben und das Schlusslicht der DEL abgegeben. Trotz der bemerkenswerten Aufholjagd war die Niederlage im Penaltyschießen eine bittere Pleite für die Panther, die sich so viel mühevoll erkämpft hatten. Diese Enttäuschung wird sicherlich länger nachhallen, da die Mannschaft nun motiviert bleiben muss, um in den kommenden Spielen ihre Stärken auszuspielen.
Die Panther-Tore erzielten Cody Kunyk (39.), Chris Collins (45.), Nick Baptiste (46.) und Anthony Louis (60.), während für die Frankfurter Chris Wilkie (8., 18.), Maksim Matushkin (12.), Linus Fröberg (31.) und Cameron Brace (66.) trafen.
Rückkehr von Busdeker und Köhler
Cheftrainer Larry Mitchell konnte in Frankfurt wieder auf D.J. Busdeker und Mick Köhler zurückgreifen. Während T.J. Trevelyan und Riley Damiani weiter fehlten, musste auch der gesperrte Thomas Schemitsch pausieren. Im Tor startete Markus Keller, während Strauss Mann zunächst auf der Bank Platz nahm.
Die Panther begannen mutig, setzten die Hausherren früh unter Druck und kamen durch Louis (2.) und Denis Reul (4.) zu ersten Gelegenheiten. Doch Frankfurt nutzte seine Chancen konsequenter: Chris Wilkie erzielte nach einem perfekten Zuspiel von Matushkin das 1:0 (8.). Wenig später erhöhte Matushkin selbst in Überzahl auf 2:0 (12.), ehe Wilkie nach einem Abpraller das 3:0 markierte (18.). Die Panther suchten weiterhin nach einer Möglichkeit, das Spiel zu drehen, doch die Abwehr der Frankfurter stand solide. Während der Druck auf das gegnerische Tor zunahm, zeigten die Torjäger der Augsburger Panther immer wieder ihre Fähigkeiten, scheiterten jedoch an der starken Leistung des gegnerischen Keepers. Die ersten beiden Treffer von Wilkie sorgten dafür, dass die Panther nicht aufgaben und weiterhin um jeden Puck kämpften.
Torwartwechsel und weiterer Rückschlag
Nach dem dritten Gegentreffer beendete Keller seinen Arbeitstag, Strauss Mann übernahm im AEV-Tor. Er verhinderte zunächst Schlimmeres und parierte stark gegen Brace (18.). Doch auch er konnte den nächsten Rückschlag nicht verhindern: Fröberg traf aus spitzem Winkel zum 4:0 für die Gastgeber (31.).
Die Panther gaben sich jedoch nicht auf und setzten kurz vor der zweiten Pause ein erstes Ausrufezeichen: Busdeker legte perfekt für Kunyk auf, der auf 1:4 verkürzte (39.). Sekunden vor der Sirene hatte Jason Bast nach einem Konter sogar die Chance auf ein weiteres Tor, doch Löwen-Goalie Thomas Greiss reagierte stark (40.). Die Aufholjagd der Panther war jedoch umsonst, denn trotz des Anschlusstreffers in der 39. Minute blieb das Team in der letzten Phase des Spiels unter Druck. AEV sichert sich zwei Punkte, indem sie die Defensive stabil hielten und den Angriff der Panther erfolgreich abwehrten. In den letzten Minuten zeigten die Löwen ihre Erfahrung und brachten die knappe Führung über die Zeit.
Augsburg startet Aufholjagd
Nach der Pause hatte Anrei Hakulinen die Riesenchance auf den Anschluss, traf aber nur den Pfosten (41.). Die Panther blieben jedoch dran: Erst verkürzte Collins aus spitzem Winkel auf 2:4 (45.), dann traf Baptiste nur 40 Sekunden später zum 3:4 (46.). Die Augsburger Panther unter Druck im HalloweenSpiel zeigten eine beeindruckende Reaktion und kämpften mutig weiter. Mit viel Einsatz und Energie spürten sie, dass ein Comeback möglich war und die Zuschauer im Stadion auflebten. Der Druck auf die gegnerische Defensive wuchs, als die Panther offensiv agierten und sich weitere Chancen erarbeiteten. Nach der Pause hatte Anrei Hakulinen die Riesenchance auf den Anschluss, traf aber nur den Pfosten (41.). Die Panther blieben jedoch dran: Erst verkürzte Collins aus spitzem Winkel auf 2:4 (45.), dann traf Baptiste nur 40 Sekunden später zum 3:4 (46.).
Frankfurts Trainer Tom Rowe reagierte mit einer Auszeit, doch Augsburg blieb weiter gefährlich. Während Mann auf der einen Seite einen gefährlichen Versuch von Wilkie entschärfte (48.), scheiterte Zengerle kurz darauf an Greiss (49.).
Die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute: AEV-Coach Mitchell nahm Mann für einen sechsten Feldspieler vom Eis – und tatsächlich belohnte sich das Team. 50 Sekunden vor Schluss schoss Louis aus der Drehung zum umjubelten 4:4-Ausgleich ein (60.).
Entscheidung im Penaltyschießen
In der Verlängerung erspielten sich beide Teams Chancen, doch weder Augsburg noch Frankfurt konnte die Partie in der Overtime für sich entscheiden. Im Penaltyschießen traf für die Panther nur Collins, während die Löwen durch Bokk und Brace erfolgreich waren und sich damit den Extrapunkt sicherten.
Für den AEV geht es am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die Adler Mannheim weiter. Das Eröffnungsbully im Curt-Frenzel-Stadion steigt um 16:30 Uhr.





