Die Augsburger Panther kämpfen weiter mit ihrer Form und mussten sich am 49. Spieltag der DEL den Nürnberg Ice Tigers mit 1:4 geschlagen geben. Damit bleibt der AEV auf dem letzten Tabellenplatz. Den einzigen Treffer für Augsburg erzielte Florian Elias (47.), während für Nürnberg Jeremy McKenna (7.), Julius Karrer (19.), Charlie Gerard (40.) und Evan Barratt (44.) erfolgreich waren. Die Augsburger Panther in Krisensituation sind nun gezwungen, ihre Leistung zu steigern, um den Abstieg zu verhindern. Ein Umdenken im Spielkonzept sowie eine bessere Abstimmung der Mannschaft könnten entscheidend sein, um wieder auf die Erfolgsspur zu kommen. Die nächste Chance bietet sich bereits am kommenden Wochenende, wenn die Panthers gegen einen direkten Konkurrenten antreten.
Strauss Mann nicht im Kader
Headcoach Larry Mitchell setzte in der Partie auf neun Feldspieler mit einer Ausländerlizenz, weshalb Torhüter Strauss Mann auf der Tribüne Platz nehmen musste. Stattdessen stand Markus Keller im Tor der Panther. Er wurde bereits in den ersten Sekunden gefordert und parierte stark gegen McKenna (1.) und Barratt (4.). Dennoch konnte er den frühen Rückstand nicht verhindern: McKenna traf aus spitzem Winkel zum 1:0 (7.).
AEV verpasst den Ausgleich
Nach dem Gegentor kamen die Augsburger Panther langsam besser ins Spiel. Anrei Hakulinen sorgte für die erste Torannäherung (8.) und in einem anschließenden Powerplay hatte Augsburg mehrere große Chancen. Chris Collins (9.), Florian Elias und Mark Zengerle (je 10.) scheiterten jedoch allesamt am starken Nürnberger Schlussmann Leon Hungerecker. AEV zeigt starke Leistung im Heimspiel und setzte die Gegner unter Druck, sodass die Nürnberger Defensive immer wieder gefordert war. Besonders in der Offensive bewiesen die Augsburger ihre Schnelligkeit und Kombination, wodurch sie immer wieder gefährliche Szenen kreieren konnten. Trotz der vergebenen Chancen blieben sie selbstbewusst und wollten den Ausgleich erzwingen.
Gegen Ende des ersten Drittels wurde die Dominanz der Hausherren wieder deutlicher. Julius Karrer traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 2:0 (19.), was den AEV weiter in Bedrängnis brachte.
Augsburg verbessert, aber ohne Torerfolg
Im Mittelabschnitt zeigte sich Augsburg verbessert und hatte einige Möglichkeiten. Thomas Schemitsch vergab eine Powerplay-Chance (24.), und Luca Tosto scheiterte in Unterzahl frei vor Hungerecker (27.). Besonders knapp wurde es, als Anthony Louis in Überzahl den Torhüter überwand, aber Evan Barratt den Puck noch von der Linie kratzte (31.).
Die Ice Tigers blieben jedoch gefährlich und nutzten ihre Chancen effizient. Weniger als zwei Sekunden vor der zweiten Drittelpause traf Gerard aus der Distanz zum 3:0 (40.), ein harter Schlag für den AEV.
Ice Tigers machen alles klar
Im Schlussabschnitt gelang den Gastgebern sogar noch der vierte Treffer: Keller wehrte einen Schuss von Barratt mit der Fanghand ab, doch der Puck sprang über seinen Rücken ins Tor (44.). Zuvor hatte D.J. Busdeker bei einem Konter nur den Außenpfosten getroffen (43.).
Elias sorgt für Ehrentreffer
Immerhin gelang Augsburg noch ein Treffer: Elias entwischte der Nürnberger Defensive nach einem Pass von Hakulinen und verwandelte per Rückhand zum 1:4 (47.). Trotz einer engagierten Schlussoffensive blieb es bei diesem Ergebnis. Die Niederlage der Augsburger Panther analysiert, zeigte sich, dass trotz der hohen Motivation und einiger guter Ansätze in der Offensive die Defensivfehler entscheidend waren. Die Nürnberger konnten immer wieder gefährliche Konter setzen und so die Kontrolle über das Spiel behalten. Insgesamt war es ein Spiel, das die Mannschaft trotz des späten Treffer nicht wirklich für sich entscheiden konnte. Elias, der sich in dieser Saison als Torjäger des Jahres in Augsburg etabliert hat, zeigte einmal mehr sein beeindruckendes Können. Sein Treffer zum 1:4 war nicht nur eine Belohnung für seine hartnäckige Arbeit, sondern auch ein Zeichen für die positiven Ansätze des Teams. Diese Entwicklung könnte für die kommenden Spiele entscheidend sein, wenn sie weiterhin auf den Fähigkeiten ihres besten Stürmers aufbauen.
Wichtige Spiele stehen an
Der AEV steht weiterhin unter Druck und empfängt am Sonntag die Kölner Haie. Am darauffolgenden Wochenende geht es in entscheidenden Duellen gegen die Düsseldorfer EG und die Iserlohn Roosters um wichtige Punkte im Abstiegskampf.





