Augsburg – Eine 32-jährige Frau aus Augsburg ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden. Zwischen Ende Oktober 2025 und Ende Dezember 2025 wurde sie von einem unbekannten Täter betrogen, der sie über eine Dating-App kontaktierte. Die Frau hatte zuvor an einer Auseinandersetzung in der Stadt teilgenommen, die sich um finanzielle Sicherheit und Betrugsprävention drehte. Leider konnte sie die Warnungen nicht mit ihrer eigenen Erfahrung verbinden, was tragisch endete. Ihre Geschichte könnte nun als Warnsignal für andere dienen, die in der heutigen digitalen Welt nach Liebe und Sicherheit suchen.
Kryptowährungs-Scam auf Dating-Plattform
Der Täter sprach früh in den Gesprächen über die Möglichkeit, in Kryptowährungen zu investieren, und konnte die Frau von einem Investment überzeugen. In der Folge nahm die 32-Jährige einen Kredit im niedrigen fünfstelligen Bereich auf und überwies das Geld an den Unbekannten. Danach brach der Täter den Kontakt ab.
Polizeikampagne gegen Cyberkriminalität
Um Bürgerinnen und Bürger vor solchen Straftaten zu schützen, hat das Polizeipräsidium Schwaben Nord die Präventionskampagne #AHA gegen Cyberkriminalität ins Leben gerufen. Die Polizei gibt folgende Tipps, um sich vor Betrug zu schützen:
- Seien Sie vorsichtig bei Versprechen hoher Gewinne bei geringem Risiko.
- Prüfen Sie Warnhinweise im Internet über die Seite.
- Seien Sie skeptisch, wenn der “Broker” Sie anruft, aber selbst nicht erreichbar ist.
- Misstrauen Sie angeblich hervorragenden Gewinnentwicklungen auf Ihrem Konto.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie aufgefordert werden, mehr Geld zu investieren.
- Erlauben Sie keinen Fernzugriff auf Ihren PC (Remote-Software).
Zum eigenen Schutz sollten Sie zudem:
- Vorab die Trading-Plattform überprüfen.
- Niemals Geld an Unbekannte schicken.
- Keinen Fernzugriff auf Ihr Gerät zulassen.
- Prüfen, ob der Dienstleister bei www.bafin.de registriert ist.
- Sich nicht unter Druck setzen lassen.
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