Die CSU in Schwaben sieht sich gut aufgestellt und bereit für den kommenden Bundestagswahlkampf.
Klaus Holetschek, Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben und Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, hebt hervor, dass viele Bürger nach drei Jahren Ampelregierung einen Wechsel in der Politik wünschen. Bei einer Vorstandssitzung in Schwaben, an der auch Generalsekretär Martin Huber teilnahm, wurden zentrale Themen und Strategien diskutiert.
Holetschek betonte die Notwendigkeit, das Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen. Es gehe darum, wirtschaftliche Stabilität zu sichern, da eine starke Wirtschaft die Grundlage für den Sozialstaat bilde. Themen wie Pflege, Krankenversicherung und Altersvorsorge erforderten zukunftsorientierte Konzepte. Auch in der inneren Sicherheit seien klare rechtliche Regelungen unerlässlich. „Wir müssen wissen, wer in unserem Land ist“, so Holetschek.
Huber: „Die Zweitstimme entscheidet”
Martin Huber thematisierte die Belastung der Bürger durch den Krieg in Europa und stellte die Frage nach der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Zudem erläuterte er die Bedeutung der Zweitstimme aufgrund der Wahlrechtsreform, die Überhangmandate abgeschafft hat. „Die Zweitstimme entscheidet nun über die Anzahl der Sitze einer Partei. Es ist wichtig, dass beide Stimmen an die CSU gehen, um keine zu verschenken“, erklärte Huber.
Schwaben im Bundestagswahlkampf | Parteien und Kandidaten positionieren sich
Bei potenziellen Koalitionen setzt die CSU auf die eigene Stärke. Huber betonte, dass die Partei für einen Politikwechsel und klare Positionen bei gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und innenpolitischen Themen stehe. Während der Umwelt- und Klimaschutz ein zentraler Punkt sei, distanziere sich die CSU von einem „Klimaschutz mit der Brechstange“, wie er von den Grünen verfolgt werde.


