Dehner Hilfsfonds spendet 2.500 Euro an die Tafel Augsburg

Rain am Lech – Die gemeinnützige Stiftung Dehner Hilfsfonds für Menschen in Notunterstützt dieses Jahr die Tafel Augsburg mit 2.500 Euro. Robert Engelhard, Marktleiter des Dehner Garten-Centers in Augsburg (Lechhausen), überreichte in diesem Zuge einen Spendenscheck an Susanne Ohnesorg und Gerhard Graf von der Tafel Augsburg. Damit setzt Dehner ein Zeichen gegen Armut. Denn gerade bei den Tafeln ist die Notlage in der Gesellschaft jeden Tag deutlich spürbar.

Der immer noch andauernde Krieg in der Ukraine, die anhaltende Inflation und das für 2024 prognostizierte geringe Wirtschaftswachstum führen dazu, dass immer mehr Menschen in Bedrängnis geraten und ihr Geld nicht mehr für das Nötigste reicht: Mietrechnungen begleichen, Versorgungsleistungen bezahlen – das ist für viele Menschen nicht möglich. Dies betrifft nicht nur Menschen, die Bürgergeld oder andere Sozialleistungen beziehen, sondern immer häufiger auch Menschen, die wenig verdienen, kinderreiche Familien, Alleinerziehende sowie Rentnerinnen und Rentner.

Um hier zu unterstützen, spendet Dehner auch dieses Jahr wieder über die Dehner Hilfsfonds für Menschen in Not einen Gesamtbetrag von insgesamt 100.000 Euro an 40 Einrichtungen in Deutschland und Österreich. In diesem Rahmen wurden im Garten-Center Spendendosen aufgestellt, sodass auch Kund:innen die Möglichkeit bekamen, sich aktiv an der Wohltätigkeitsaktion zu beteiligen. Die eingegangene Summe wurde dann von der Dehner-Stiftung großzügig aufgestockt.

„Als Europas größte Garten-Center-Gruppe sind wir mit unseren 136 Dehner-Märkten in Deutschland und Österreich regional stark vertreten. Wichtig ist uns deshalb eine direkte und nachhaltige Hilfe für die Menschen vor Ort. Die Tafeln in Deutschland und Österreich leisten tagtäglich bemerkenswerte ehrenamtliche Arbeit, die wir gerne unterstützen“, erklärt Georg Weber, Chief Executive Officer des Unternehmens und Vorsitzender des Dehner Hilfsfonds.

Die Zahl, der Menschen, die in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, blieb auch 2023 hoch. Rund 17,7 Millionen Menschen waren von Armut betroffen. Das ist gut ein Fünftel der Bevölkerung. Gegenüber dem Vorjahr blieben die Werte nahezu gleich. Während 2022 21,1 Prozent armutsgefährdet waren, waren es 2023 21,2 Prozent. Etwa jede siebte Person, also knapp zwölf Millionen Menschen, in Deutschland war somit armutsgefährdet. Auch in Österreich nahmen armutsbedingt immer mehr Menschen das Angebot der Tafeln wahr. So stieg die Zahl an Armutsbetroffenen um mehr als 10 Prozent auf 102.527 Personen an.

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