Es war kein großes Spiel, aber ein wichtiger Erfolg. Die Augsburger Panther holen im vierten Saisonspiel endlich die ersten Punkte. Im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters konnte man sich mit 4:1 durchsetzen.
Dreimal standen die Augsburger Panther in der neuen DEL-Saison bis heute Abend auf dem Eis, einen Zähler konnten sie dabei nicht einfahren. Nach der Derbyniederlage am Freitag in München stand man im Heimspiel gegen Iserlohn schon unter Zugzwang. Die Roosters hatten zwei Siege aus den ersten drei Partien holen, dass sie ein starker Gegner sind, zeigten sie auch im Curt-Frenzel-Stadion.
Führung zum guten Zeitpunkt
In einem ausgeglichenen und in Phasen zähen ersten Drittel konnte der AEV dennoch jubeln. Wohlgemuth fälschte vor dem Tor stehend einen Schuss von Bowey unhaltbar zum 1:0 ab (19.). Es sollte nicht der letzte Augsburger Treffer zu einem günstigen Zeitpunkt bleiben.
Führung statt Rückstand
Die Gäste aus dem Sauerland zeigten aber nach der Pause, dass mit ihnen zu rechnen ist. Nach einem Bully in der eigenen Hälfte schnappte sich Thomas die Scheibe zu einem sehenswerten Slalomlauf vorbei an den Panther-Spielern, seine Vorlage musste Napravnik nur noch zum Ausgleich einschießen (29.). Beinahe wäre das Ganze anschließend sogar gekippt. Nationalverteidiger Ugbekile jagte die Scheibe ins Netz, weil AEV-Schlussmann zuvor im Torraum von einem Iserlohner behindert wurde, wurde der Treffer nicht gegeben. Statt mit einem Rückstand gingen die Hausherren schließlich sogar noch mit einer erneuten Führung in die Kabnine. Mayhew konnte 64 Sekunden vor der Sirene im Liegen zum 2:1 einschieben.
Wichtiger Erfolg
Weil Kunyk nur zwei Minuten nach dem letzten Seitenwechsel direkt nach einem Bully nachelegen konnte, war die vermeintliche Vorentscheidung früh gefallen. Iserlohn versuchte nochmals alles, doch Busdecker sorgte mit dem Schuss ins leere Gästetor endgültig für die ersten umjubelten Saisonpunkte.
Am Freitag hat man erneut vor eigenem Publikum die Chance nachzulegen. Es kommen die Kölner Haie ins Curt-Frenzel-Stadion, ehe es am Sonntag nach Straubing geht.


